From Bernd Thu Jan 2 11:09:56 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 2 Jan 92 11:09:56 +0100 Subject: Re: Hyphenmin J"org Knappen schreibt: > vor einiger Zeit lief hier eine Diskussion "uber die Wirkung von > \righthyphenmin=2 ab. Durch Versuch und Irrtum habe ich folgendes > herausgefunden: > > * Die Angabe von \righthyphenmin vor den \patterns scheint nichts zu > bewirken. Sie ist damit nur eine Ged"achtnisst"utze. Dies ist richtig. Die aktuellen Werte von \lefthyphenmin und \righthyphenmin werden in den Hyphenationpatterns (\patterns) und -Exceptions (\hyphenation) nicht gemerkt. Wozu auch? Wenn, dann wuerde man/frau/DEK sie an den entsprechenden \language-Wert binden. Da dies nicht so realisiert wurde (\language ist ein ganz normaler `Counter', der nur eine besondere Bedeutung besitzt), muss man sich um \...hyphenmin beim Aendern von \language selber kuemmern. > * Der zuletzt eingestellt Wert wird benutzt. D. h., wenn mer zuletzt f"ur > deutsche Sprache den Wert auf 2 gesetzt hat und danach \language wieder auf > amerikanisch setzt, bleibt der Wert von 2 weiter g"ultig, jedenfalls bis er > explizit "uberschrieben wird. Korrekt. Und schon hat man wieder einen Grund mehr, einen Wechsel der Sprache nicht durch das blosse Aendern von \language durchzufuehren, sondern der Benutzer sollte eine Schnittstelle (wie z.B. \selectlanguage, ...) benutzen. > Konsequenz daraus: \lefthyphenmin und \righthyphenmin m"ussen in den > Sprachumschaltmechanismus von german.sty eingebaut werden. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Tja, bisher gleicht dieser Mechanismus eher einer urzeitlichen Steinaxt anstatt einem modernen Werkzeug. Allen ein gutes neues Jahr! -bernd > P.S. Welche Werte sind sinnvoll f"ur die verschiedenen Sprachen? > left right portugiesisch 1 1 ------------------------------------------------------------------------------ From Christian Thu Jan 2 10:37:51 MEZ 1992 From: Christian Cenker Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 2 Jan 92 10:37:51 MEZ Subject: AMSLaTeX AMSLaTeX Bei einer Neu-Installation von TeX (Plain, LaTeX, AmSTeX, SLiTeX, AmSLaTeX) bin ich schon einmal auf die Inkonsistenz von dem von der AMS vertriebenen Paket fuer AmSLaTeX und den neuesten Releases der Style-Optionen verbatim und theorem gestossen. Daraufhin untersuchte ich den Source-Code latex.tex und lfonts.tex fuer das NFSS, und konnte eigentlich keine wesentlichen Unterschiede zu 'Standard'-LaTeX und 'Standard'-NFSS, d.h., den in Stuttgart in separaten Ordnern gespeicherten Paketen, feststellen, ausser dass die von der AMS vertriebenen Files aelteren Datums sind. In meiner Naivitaet tauscht ich diese aus, installiere alles neu, uebersetzte testart.tex und testbook.tex aus dem AMSLaTeX-Paket, und siehe da, alles funktionierte wie zuvor. D.h., die neuen und alten LaTeX und NFSS Versionen sind kompatibel mit dem amstex.sty aus dem AmSLaTeX Paket. Da ich weder im Installation Guide fuer AmSLaTeX noch sonst wo in der Dokumentation zu AmSLaTeX einen Hinweis fand, dass die LaTeX Version dem 'Standard' entspricht (ich fand eher das Gegenteil, naemlich den Hinweis, dass einige LaTeX Befehle im AmSLaTeX nicht funktionieren), musste ich immer 2 verschiedene Versionen in peto haben. Nirgends fand ich explizit, dass alle Aenderungen ausschliesslich in amstex.sty stattfinden. (Natuerlich kann ich es auch ueberlesen haben!) Meine Concusio fuer alle, die's interesiert: das AmsLaTeX Paket Version 1.1 (ohne die dort mitgelieferten Files von LaTeX, NFSS, verbatim.sty und theorem.sty) sind zur neuesten Release der zuletzt genannten files kompatibel. Das ganze hab ich mit dem von Eberhard Mattes implementierten emTeX (BTEX.EXE und TEX386.EXE, die letzten, kompatiblen (Format-Dateien) Beta-Testversionen) uebersetzt. Es ist einfach Spitze, was die Leute (em, FMi, RmS) da geschaffen haben ! Seitdem ich mich ein bisschen naeher mit TeX beschaeftige, kann ich nur sagen: Hut ab ! -Christian P.S: Wenn ihr emTex (Beta-Test fuer 386/486) auf einem 386 oder gar 486 mit 33MHz und 4MB oder mehr Speicher laufen gesehen habt, verzweifeln Leute mit einem kleinen 386er oder gar 286 ! ----------------------------------------------------------------------- University of Vienna A4422DAJ@AWIUNI11.BITNET Department of Statistics A4422DAJ@VM.UNIVIE.AC.AT Universitaetsstrasse 5/9 A-1010 Vienna / Wien TEL: ++43-1-40407-222 Austria FAX: ++43-1-40407-88 ---------------------------------------------------------------------- alternative addresses: A8131GAG@AWIUNI11.BITNET A8131GAG@VM.UNIVIE.AC.AT CENKER@ATLAS.SMC.UNIVIE.AC.AT (PrimOS) CENKER@CIRCE.SMC.UNIVIE.AC.AT (Sun3) CENKER@TYCHE.MAT.UNIVIE.AC.AT (Sparc IPC) CENKER@APAP2.PAP.UNIVIE.AC.AT (VAX VMS) ------------------------------------------------------------------------------ From Christian Thu Jan 2 10:38:34 MEZ 1992 From: Christian Cenker Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 2 Jan 92 10:38:34 MEZ Subject: array+supertabular supertabular.sty Als jemand, der alles moegliche durchtestet - in dem Fall, weil ich es brauchte, hab ich leider eine Inkompatibilitaet von supertab.sty zu array.sty festgestellt ! Da array.sty eine strikte Fehlerueberpruefung durchfuehrt, bekomme ich immer die Meldung 'Falsche Praeabmel ....: benutze 'c' ', wenn ich supertabular benutze, obwohl sie stimmt ! Eine 'schmutzige Loesung' waere, die Fehlerabfragen zu loeschen (-> inkompatibel). - Hat jemand einen Patch, oder ist einer vorgesehen, - der dieses Problem loest ? Ueberraschendes ! Bei Benutzung der supertabular umgebung und einiger anderen Tabellen, letztere als Floats (in table Umgebung), die supertabular Umgebung nicht als Float, ergab sich folgender Output supertabular Beginn pagebreak float a float b pagebreak supertabular 2. Seite pagebreak supertabular Rest - WHY ?? Leerseite: Hie und Da erzeugt mir die supertabular Umgebung vor dem Beginn ihres Outputs eine komplette Leerseite. - Gibt's eine Loesung dazu ? - Wo mag das Problem liegen ? - Christian ----------------------------------------------------------------------- University of Vienna A4422DAJ@AWIUNI11.BITNET Department of Statistics A4422DAJ@VM.UNIVIE.AC.AT Universitaetsstrasse 5/9 A-1010 Vienna / Wien TEL: ++43-1-40407-222 Austria FAX: ++43-1-40407-88 ---------------------------------------------------------------------- alternative addresses: A8131GAG@AWIUNI11.BITNET A8131GAG@VM.UNIVIE.AC.AT CENKER@ATLAS.SMC.UNIVIE.AC.AT (PrimOS) CENKER@CIRCE.SMC.UNIVIE.AC.AT (Sun3) CENKER@TYCHE.MAT.UNIVIE.AC.AT (Sparc IPC) CENKER@APAP2.PAP.UNIVIE.AC.AT (VAX VMS) ------------------------------------------------------------------------------ From Joachim Thu Jan 2 19:56:44 mez 1992 From: Joachim Schrod Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 2 Jan 92 19:56:44 mez Subject: Re: deutsches Mathematikstil??? In article <1991Dec30.153306.17434@infoserver.th-darmstadt.de> Peter Schmitt writes: > > Dem stimme ich ebenfalls zu: Fuer deutsche Texte in deutschen Verlagen > sollte das selbstverstaendlich sein - tatsaechlich findet man aber oft > nicht einmal richtig gestaltete Anfuehrungszeichen (,,`` statt `` '') Sorry for nitpicking: Aber was ist denn ein ``richtig gestaltetes Anfuehrungszeichen''? Im traditionellen deutschen Satz (Ihr wisst, vor DTP :-) benutzte man nicht nur die `Gaensefuesschen,' sondern auch so 'ne Art umgedrehter Guillemets. Ganz frueher hat man die Anfuehrungszeichen auch oben gehabt, aehnlich wie heute im Englischen/Amerikanischen. Das ganze ist ueblicherweise an die benutzte Schrift gekoppelt. Zu diesem Thema gibt es einen huebschen Aufsatz von Tschichold, der auch in seinem Buch `Ausgewaehlte Aufsaetze...' (Birkhaeuser) enthalten ist. Als persoenliche Bemerkung: Solange die Schriften amerikanisch sind, duerfen fuer mich auch die Anfuehrungszeichen amerikanisch sein. Beschweren werde ich mich erst bei deutschen Schriften... -- Joachim Darmstadt, Germany ------------------------------------------------------------------------------ From Joachim Fri Jan 03 00:51:41 CET 1992 From: Joachim Lammarsch <$92@DHDURZ1> Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 03 Jan 92 00:51:41 CET Subject: LaTeX3 Projekt Im Zusammenhang mit der Diskussion ueber das LaTeX Projekt, die Ende des letzten Jahres in verschiedenen Diskussions- listen gefuehrt wurde, moechte ich das Papier weiterverteilen, das waehrend des TUG Board Treffens in Boston vorgestellt worden ist. Das TUG Board stimmte darin ueberein, dass das Projekt sehr wichtig ist und beschloss, eine Stiftung zur Unter- stuetzung des Projektes zu gruenden. Das einzige Ziel dieser Stiftung soll es sein, die benoetigten Gelder fuer die in dem Papier beschriebenen Ausgaben zu sammeln. Im Moment hat das Projekt einen Punkt erreicht, an dem es in einem groesseren Rahmen diskutiert werden kann und soll. Deshalb hat die Projekt Gruppe beschlossen, ihre Diskussions- liste allgemein zugaenglich zu machen. Diese Liste ist dazu gedacht, ueber das LaTeX3 Projekt zu diskutieren. Sie ist nicht fuer Fragen ueber LaTeX Probleme da. Solche Fragen sollten an die ueblichen Diskussions- listen wie TeX-D-L, TeX-Euro, ... gestellt werden. Um sich in die LATEX-L einzutragen, muss man das Kommando SUB LATEX-L Vorname Nachname an den naechstgelegenen LISTSERV schicken. Ich moechte allen ans Herz legen, dieses Projekt zu unterstuetzen, da ich die Entwicklung eines neuen LaTeX fuer sehr wichtig halte. Joachim Lammarsch (TUG Vice Pesident for DANTE IBM VM/CMS Site Coordinator) ----------------------------cut here--------------------------------- Subject: latex-project-fund.tex \documentstyle[a4]{article} \pagestyle{empty} %\addtolength{\topmargin}{-2cm} %\addtolength{\textheight}{6cm} %\parindent 15pt \setcounter{secnumdepth}{-1} \newcommand\AmSTeX{$\cal A$\lower.4ex\hbox{$\!\cal M\!$}$\cal S$\TeX} \newenvironment{ccii}{\par\sl[\leftskip 1em}{]\par} \newcommand{\phasetitle}[1]{{\bf #1\quad}\ignorespaces} \begin{document} \section{The \LaTeX3 Project Fund} \subsection{Frank Mittelbach\protect\\ Chris Rowley\protect\\[3pt]June 1991} \section{Proposal to TUG BoD} We are asking TUG to set up and administer a \LaTeX3 Project Fund. We are also asking them to publicize the \LaTeX3 Project and the Fund and to help in attracting wide-ranging support for them. More precisely, we are asking them to help us in obtaining contributions to this \LaTeX{}3 Fund from corporations, trusts and other external sources. Also, if they feel this is acceptable, to encourage TUG's individual and institutional members to contribute to the Fund and to seek the involvement and co-operation of other \TeX{} User Groups. \section{Information for TUG BoD} \subsection{Brief history} The decision to produce an improved and expanded version of \LaTeX{} was taken during the 1989 TUG conference at Stanford. It was the result of two meetings between Leslie Lamport and groups of \LaTeX{} users which were followed by detailed discussions between Frank Mittelbach and Leslie Lamport. A further meeting between Frank and Leslie in October 1990 led to a jointly agreed strategy for the rewrite and its relationship to the current version. Wider discussions have taken place about the various requirements for the new version, and a small group has produced prototype implementations of some parts of the system. A request for potential test-sites has produced an encouraging response. \subsection{Aims} The \LaTeX3 project will produce a public-domain document preparation system which combines the power and excellence of \TeX's typesetting capabilities with ease of use for authors, editors and designers. The most important principle, which is followed by the present \LaTeX{} and will guide the new project, is the separation of generic mark-up from visual formatting. The major difference in the new version will be the addition of a good interface through which designers can specify how classes of documents should be formatted and hence set up the style files which enable \TeX{} to typeset documents according to these specifications. It will also contain many detailed enhancements and extensions to cover wider classes of documents. The code will be designed and documented in a way that makes future maintenance and extensions straightforward. Full documentation of all parts of the system will be produced as part of the project and we intend to ensure easy and rapid conversion to the new version by producing and disseminating the required information and utilities for up-grading. We shall keep the TUG community, and especially providers of software (both public domain and commercial), fully informed about the progress of the project and its implications. We shall also provide training materials and set up full training programmes for all classes of users. \subsection{Schedule and finance} The technical director of the project is Frank Mittelbach and it will be managed by him and Chris Rowley. Work on the project has already started and it is scheduled to be completed by mid-1993. Since no-one is working full-time on this project, maintenance of this schedule is to some extent dependent on other future demands on their time. Progress so far has been good but it is becoming clear that maintenance of this record will depend on adequate financial support being available for the following: \begin{itemize} \item Timely enhancement of computer equipment and software for the core development team; \item Essential expenses (travel, accommodation, etc) for various meetings: of the project's core development team; with the testers; with publishers; with designers; with suppliers of related software. \end{itemize} Frank Mittelbach has already received sponsorship under DEC's European External Research Program (EERP) in the form of a hardware grant that will provide a suitable computer. Other members have received support from their employers in the form of time to work on the project and/or help with expenses to attend meetings. The following organizations are amongst the many who have already provided support of various types: \begin{quote} Addison-Wesley, AMS, Aston University, DEC, EDS Electronic Data Systems, Elsevier Science Publishers, Open University, Royal Military College of Science, Southampton University, TUG, UK \TeX{} Users Group, Universit\"atsrechenzentrum Heidelberg. \end{quote} \end{document} ------------------------------------------------------------------------------ From Mike Fri Jan 3 12:13:48 MEZ 1992 From: Mike Dowling Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 3 Jan 92 12:13:48 MEZ Subject: Bugs in LaTeX/AMS-LaTeX Offenbar waren einige Zeichen in meinem Bug-Bericht doch verstummelt und zwar mit dem \cite bug. Mit dem neuen LaTeX und dem AMS-LaTeX 1.1 wird jeder (backslash)cite(Klammer)label(klammer) in (klammer)0(Klammer) umgesetzt. In AMSLaTeX wird jeder Literaturhinweis formatiert als die Nummer der Hinweis gesezt in eckigen Klammern. Mit dem neuen LaTeX wird diese Nummer *immer* als Null interpretiert. Natuerlich kann ein Fehler meinerseits niemals ausgeschlossen sein. Als es mir das erste Mal passierte, gab ich mir viel Muehe dafuer zu sorgen dass TeX immer nur die neuen Files benutze. Die altes habe ich geloescht. Ich habe auch anschliessend die neuen Theorem und Verbatim styles geholt, aber das selbe. Ich benutze auch emTeX fur 80386/80486 Rechnern; daran kann es auch nicht liegen. (Ich bin uebrigens auch sehr Dankbar fuer die Leistung von Knuth, Mattes, Mittelbach und Schoepf. Ohne sie wuerden wir alle nur teuren WYSIWYGs benutzen die mit der Mathematik nicht fertig werden koennen.) Unangenehm ist auch die Unmengen von Glue die zwischen die Umgebungen gesetzt wird. Mike Dowling I1041301 at DBSTU1 P.S. Das Problem das ich habe ueber TeX etwas zu schreiben ist dass meine Institution benutzt nicht nur EBCDIC sondern auch ihre eigene Variante. Ich koennte Baende fuellen mit Geschichten von verlorenen Stunden mit Probleme wo irgendwo unseren seltsamen EBCDIC dahinter steckt. Die eckigen Klammern sind besonders gefaerdet und daher meine Schreibweise oben. ------------------------------------------------------------------------------ From KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Fri Jan 3 13:56:10 CET 1992 From: KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 3 Jan 92 13:56:10 CET Subject: latex-l Vom listserv@dearn bekam ich folgende Antwort auf meinen Subskriptionsversuch: From: List Processor (1.2) > subs latex-l J"org Knappen Uni-Mainz There are several "LATEX-L" lists on the LISTSERV/LISTEARN network. Please select one from t he following list and resend your request to the appropriate server. LATEX-L@BRUFSC FORUM LATEX LATEX-L@DHDURZ1 LaTeX-L Mailing list Denke, die Liste beim DEARN ist die ,,richtige''. Die brasilianische Liste scheint etwas anderes zu sein. JK. ------------------------------------------------------------------------------ From DANTE Fri Jan 3 14:21:24 CET 1992 From: "DANTE e.V." Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 3 Jan 92 14:21:24 CET Subject: Re: latex-l On Fri, 3 Jan 92 13:56:10 CET said: > >Vom listserv@dearn bekam ich folgende Antwort auf meinen >Subskriptionsversuch: > >From: List Processor (1.2) > >> subs latex-l J"org Knappen Uni-Mainz >There are several "LATEX-L" lists on the LISTSERV/LISTEARN network. Please >select one from t he following list and resend your request to the >appropriate server. >LATEX-L@BRUFSC FORUM LATEX >LATEX-L@DHDURZ1 LaTeX-L Mailing list > >Denke, die Liste beim DEARN ist die ,,richtige''. Die brasilianische Liste >scheint etwas anderes zu sein. NICHT dearn, sondern DHDURZ1! aber die ist dann in der tat die richtige. d.h. das kommando muss an listserv@dhdurz1 geschickt werden. Mit freundlichen Gruessen Luzia Dietsche (Schriftfuehrerin DANTE e.V.) ------------------------------------------------------------------------------ From KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Fri Jan 3 15:54:05 CET 1992 From: KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 3 Jan 92 15:54:05 CET Subject: Deutsch oder Europ"aisch? Deutsch oder europ"aisch? Diese Frage habe absichtlich offengelassen, weil mir die typografischen Traditionen anderer europ"aischer L"ander nicht gel"aufig genug sind. Um es klarzustellen: Mir geht es nicht um den Textsatz (Anf"uhrungszeichen usw.) und auch nicht um um das Seitenlayout (wieviel Platz wird f"ur "Uberschriften ver[sch]wendet) sondern ausschlie"slich um den Formelsatz. Um mir etwas "Uberblick zu verschaffen, habe ich in unserer Bibliothek in einigen Zeitschriften aus verschiedenen europ"aischen L"andern nachgeschaut und folgendes gefunden: ITALIEN Il Nuovo Cimento, 1990 gerade Integrale; gerades d und \partial; \mit e, i und \pi; griechische Gro"sbuchstaben \mit; f"ur Teilchen aufrechte gr. Kleinbuchstaben; Tensoren ssbxi und Indizes (gleichzeitig); \Delta und \delta aufrecht, wenn als Operator gebraucht. NIEDERLANDE Nuclear Physics, 1991 In ein und demselben Heft in verschiedenen Artikeln gerade und schr"age Integrale; gerades d, kursives \partial; \mit{i}, \mathrm{e}, \pi kursiv; griechische Gro"sbuchstaben immer \mit, sogar f"ur Namen von Teilchen; "ubereinandergeschriebenes Summen-und Integralzeichen kommt vor. GRO"SBRITTANIEN Reports on Progress in Physics, 1991 Uneinheitlicher Stil von Artikel zu Artikel, z.~T. wird \LaTeX\ verwendet (mit cm-Fonts). Philosophical Magazine, 1991 gerade Integrale; gerades d aber kursives \partial; \mit{i}; Griechische Gro"sbuchstaben aufrecht; Wurzelzeichen werden nicht durch "Uberstrich fortgef"uhrt. FRANKREICH Comptes Rendues de l'Academie des Sciences, 1991 Gerade Integrale; \mit{d}, partial kursiv; e,i kursiv; alle griechischen Buchstaben aufrecht; lateinische Gro"sbuchstaben in Formeln aufrecht. Dadurch auff"allig anders als ale anderen Zeitschriften. Journal de Physique Gerade Integrale, gerades d und \partial; e gerade und i kursiv; alle griechischen Buchstaben kursiv; fette Buchstaben aufrecht. SOWJETUNION Izvestiya Akademii Nauk SSSR, 1991 Als einzige Zeitschrift nicht in englischer Sprache, sondern in Russisch. Gerade Integrale, d,\partial,e,i kursiv; alle griechischen Buchstaben aufrecht; kyrillische Buchstaben in Formeln aufrecht. Selbst internationale Einheiten wie Watt werden mit kyrillischen Buchstaben abgek"urzt. Ingesamt ergibt sich ein sehr komplexes Bild, m"ogliche Abweichungen vom gew"ohnlichen (\La)TeX-Stil treten mal hier, mal da auf; aber fast nie alle auf einmal. H"aufigste Steine des Ansto"ses sind die Integrale und die griechischen Gro"sbuchstaben. Gru"s, J"org Knappen P.S. Ich versuche mich gerade an einer Option, obige Dinge zu verwirklichen. Das Umschalten der Integrale funktioniert schon. ------------------------------------------------------------------------------ From KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Fri Jan 3 17:45:05 CET 1992 From: KNAPPEN@VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 3 Jan 92 17:45:05 CET Subject: Problem mit \mathop Problem mit \mathop Ich habe versucht, \spur wie unten zu definieren. Seltsamerweise wird \spur zu einem Synonym von \sp (^). Sieht mir fast wie ein Bug von TeX aus. \def\spur{\mathop{\mathrm{sp}}} % Strangely, this acts as \sp !!! Benutzte TeX-Version: This is TeX, Version 3.14 [PD VMS 3.4] (preloaded format=lplain 91.12.30) (Wir verwenden das neue Schriftwahlschema, deshalb {\mathrm{sp}} statt {\rm sp}.) Dieselbe Konstruktion tut es einwandfrei f"ur \rot. J"org Knappen. ------------------------------------------------------------------------------ From postmaster Fri Jan 3 17:53:47 CET 1992 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List From: KNAPPEN%VKPMZD.KPH.UNI-MAINZ.DE@vm.gmd.de Date: Fri, 3 Jan 92 17:53:47 CET Subject: Problem mit \mathop Problem mit \mathop Ich habe versucht, \spur wie unten zu definieren. Seltsamerweise wird \spur zu einem Synonym von \sp (^). Sieht mir fast wie ein Bug von TeX aus. \def\spur{\mathop{\mathrm{sp}}} % Strangely, this acts as \sp !!! Benutzte TeX-Version: This is TeX, Version 3.14 [PD VMS 3.4] (preloaded format=lplain 91.12.30) (Wir verwenden das neue Schriftwahlschema, deshalb {\mathrm{sp}} statt {\rm sp}.) Dieselbe Konstruktion tut es einwandfrei f"ur \rot. J"org Knappen. ------------------------------------------------------------------------------ From Frank Sat Jan 4 21:20:34 CET 1992 From: Frank Mittelbach Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Sat, 4 Jan 92 21:20:34 CET Subject: array+supertab RE array+supertabular Die von Christian festgestellte Inkompatibilit"at existiert, allerdings wird sich da leider wenig machen lassen. Es existieren mittlerweise Prototypen einer erweiterten Neuimplementation f"ur ltx3, es besteht aber nicht die M"oglichkeit diese vorzeitig zu ver"offentlichen. Aus Zeitgr"unden beschr"anke ich mich deshalb lediglich auf direkte bug fixes zu styles wie array, multicol oder theorem. Anstelle von supertab, da"s immer noch mit Problemen behaftet ist, kann man es auch mit longtable versuchen, da"s unterst"utzt array meines Wissens. Es w"are wahrscheinlich auch relativ einfach supertab an array anzupassen, da"s m"u"ste dann allerdings in supertab geschehen. Gru"s Frank Mittelbach ------------------------------------------------------------------------------ From Frank Sat Jan 4 21:21:46 CET 1992 From: Frank Mittelbach Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Sat, 4 Jan 92 21:21:46 CET Subject: AMS-LaTeX RE: AMS-LaTeX Christian hat vor ein paar Tagen ein paar Bemerkungen zur Kompatibilit"at der verschiedenen NFSS releases, LaTeX und AMS-LaTeX gemacht. Vielleicht ein paar (hoffentlich) kl"arende Worte dazu: AMS-LaTeX ein Paket, da"s im wesentlichen aus einer Style-Option `amstex.sty' besteht. Diese l"ad ein paar andere substyle Optionen nach, Ich glaube amsfonts.sty, amstext.sty, usw. Au"serdem geh"oren zum Paket eine Reihe von Document-Styles `amsart', `amsbook' die AMS layout implementieren. Diese kann man sozusagen alternativ zu article und book oder report verwenden. Und das ist eigentlich alles! Um jetzt die in amstex.sty implementierten math features zu nutzen braucht man zus"atzlich noch: 1) eine offizelle LaTeX Distribution 2) eine offizielle NFSS Distribution 3) eine offizielle theorem Distribution 4) eine offizielle verbatim Distribution Ich hoffe ich hab nichts vergessen. 3) wird von amsart etc. benutzt um AMS theorems vorzudefinieren und 4) wei"s ich nicht mehr, vielleicht f"ur den syntaxonly style (oder auch gar nicht). So. Damit jetzt Leute die von AmSTeX zu AMS-LaTeX "uberwechseln (oder von ``nur'' LaTeX) es etwas einfacher haben, hat die AMS die zusatzlich ben"otigten files gleich ins gro"se Paket hinzugepackt. Das ist ja auch okay so. Noch besser w"are es wahrscheinlich wenn `amstex' ein standard style von LaTeX w"are, aber da"s wird vor ltx3 sicher nicht passieren. Die Sache hat nur einen gro"sen Haken: die AMS ist bzw. war mit updates nicht immer sehr schnell. Das Resultat sind dann Inkompatibilit"aten und Fehler die unter Umst"anden in den individuellen Distributionen l"angst behoben sind. (Side remark: Das liegt nicht am dortigen Support Personal, ich kenne Michael und die paar anderen die dort arbeiten pers"onlich und sch"atze ihren Einsatz sehr, man kann aber in so einen 2 1/2 Mannbetrieb alle so mit Arbeit zuwerfen, da"s dann die H"alfte liegen bleiben mu"s.) Deshalb ist es normalerweise besser von der AMS Distribution wirklich nur die echten AMS files zu benutzen und alle anderen von Stuttgart oder HD zu holen. Ich werde mal mit der AMS dar"uber sprechen alle files die sozusagen nur ausgeliehen sind, explizit im readme aufzuz"ahlen. Ich hab mit absicht *normalerweise* gesagt, da uns beim LaTeX update Dec91 doch noch ein Problem durch die Lappen gegangen ist (w"ar sch"on wenns nur eins w"are, ab es sind wohl noch ein paar mehr). Aus diesem Grund l"auft die biblio in amsart nicht mehr (Mike Dowling hat das schon vor ein paar Tagen vermerkt und Bernd Raichle auch schon einen patch rumgeschickt). Darum (und auch wegen dem titlepage bug) wird es in den n"achsten Tagen leider noch mal ne Korrektur geben. Frank Mittelbach ------------------------------------------------------------------------------ From J%org Sun Jan 5 15:40:47 CET 1992 From: J%org Knappen Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Sun, 5 Jan 92 15:40:47 CET Subject: Falscher Alarm (\mathop funktioniert wie es soll) Ich mu"s mich entschuldigen, einen falschen Alarm ausgel"ost zu haben. Richtig ist, da"s \mathop funktioniert wie es soll. Die Definition \def\spur{\mathop{\mathrm{sp}}} tut es. Der Fehler lag in meiner Testdatei, wo statt \spur \sp stand... . J"org Knappen. ------------------------------------------------------------------------------ From Partyman Sun Jan 5 21:18:13 CET 1992 From: Partyman Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Sun, 5 Jan 92 21:18:13 CET Subject: TEX-D-L? Guten Tag, Ich bin neu hier, koennte mir jemand bitte info geben ueber TEX-D-L, was ist da s? ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Mon Jan 6 13:00:09 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 6 Jan 92 13:00:09 +0100 Subject: LaTeX-Fehlermeldung Die Fehlermeldung bedeutet, da"s die Umschaltung \sc auf die "Small Capital"-fonts in dieser Gr"o"se nicht m"oglich ist. Diese Fonts bestehen aus zweimal Gro"sbuchstaben, normal gro"sen f"ur die Gro"sbuchstaben und kleineren als der Entwurfsgr"o"se entspricht f"ur die Kleinbuchstaben. Da die \sc-fonts nicht verf"ugbar sind, wird also auf die normalen \rm, also die cmr-fonts zur"uckgegriffen, die nat"urlich Kleinbuchstaben Kleinbuchstaben beinhalten. Die \sc-fonts hei"sen cmcsc10 usw, wenn ich mich recht entsinne. Genauer gesagt: ueberall wo in lfonts.tex und sfonts.tex das \@subfont Makro zur Fontanwahl benutzt wird, kommt diese Meldung. Sie muessen also lfonts.tex an Ihre Fontpalette anpassen. Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From Hubert.Palme@CYBER.URZ.UNI-WUPPERTAL.DBP.DE Mon Jan 6 12:00:10 CET 1992 From: Hubert.Palme@CYBER.URZ.UNI-WUPPERTAL.DBP.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 6 Jan 92 12:00:10 CET Subject: LaTeX-Fehlermeldung Wuensche allen zunaechst mal ein gesegnetes neues Jahr! Neben soviel hochkaraetigem Austausch ueber math. Layout und diverse Bugs mal eine ganz banale Frage: Was bedeutet die LaTeX-Warnung No \sc typeface in this size, using \rm. Die Folge ist, dass im \LaTeX-Logo das A klein (a) gedruckt wird. Leider schweigen sich der Kopka und mein (zugegebenermassen sehr altes!!) LaTeX-Manual darueber aus! Vielen Dank im Voraus, Hubert Palme ------------------------------------------------------------------------------ From Holger Mon Jan 6 16:28:56 CET 1992 From: Holger Poggel Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 6 Jan 92 16:28:56 CET Subject: raster-skip Draft Message - Unsent From: Holger Poggel To: Subject: ``Raster-skip'' Hallo, TeXperten! Wer kann mir einen Hinweis geben, wie man ein Macro schreibt, fuer LaTeX oder TeX, das man am besten mit ``Skip zum naechsten Raster'' beschreiben koennte. Im Klartext: Ich moechte nach Textelementen, die sich in kein Raster pressen lassen, zB Absaetze mit engem Durchschuss, wieder zum normalen Zeilenfall zurueck. Speziell bei zweispaltigem Satz sieht man naemlich Unregelmaessigkeiten recht genau. Mein Ansatz zu solchem Macro war: (Pagegoal minus Pagetotal) diviert durch Rastermass, z.B. 13pt-Standard- baselineskip. Das Ergebnis von obiger Rechnung muesste in einen fraction (der gewuenschte skip) und einen Ganzteil zerlegt werden. Gibt es dafuer einen Operator oder hack?Ueberhaupt, hat noch niemand dieses typographische Problem gesehen und geloest? Man koennte natuerlich die notwendigen skips von Hand ausrechnen, aber wer weiss schon so genau, wo ueberall welcher Abstand steckt (von glue mal ganz zu schweigen. mfg Holger Poggel ------------------------------------------------------------------------------ From UWL@DGAIPP1S Mon Jan 6 12:51:39 EST 1992 From: UWL@DGAIPP1S Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 6 Jan 92 12:51:39 EST Subject: Re: LaTeX-Fehlermeldung Die Fehlermeldung bedeutet, da"s die Umschaltung \sc auf die "Small Capital"-fonts in dieser Gr"o"se nicht m"oglich ist. Diese Fonts bestehen aus zweimal Gro"sbuchstaben, normal gro"sen f"ur die Gro"sbuchstaben und kleineren als der Entwurfsgr"o"se entspricht f"ur die Kleinbuchstaben. Da die \sc-fonts nicht verf"ugbar sind, wird also auf die normalen \rm, also die cmr-fonts zur"uckgegriffen, die nat"urlich Kleinbuchstaben Kleinbuchstaben beinhalten. Die \sc-fonts hei"sen cmcsc10 usw, wenn ich mich recht entsinne. MfG Uwe Leinberger ------------------------------------------------------------------------------ From weitz@RZ.UNI-KARLSRUHE.DE Tue Jan 7 11:50:55 Z 1992 From: weitz@RZ.UNI-KARLSRUHE.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 7 Jan 92 11:50:55 Z Subject: cweb2.1 und lange Parameterlisten Ich wuensche allen Listenteilnehmern ein gutes neues Jahr und mir einen Tip zu folgender Frage: Ich benutze cweb 2.1 (Sourcen aus Stuttgart) auf einer Sun SparcStation2 und moechte gerne C-Funktionsprototypen schreiben. Bei Funktionen mit laengeren Parameterlisten wird dabei immer eine zusaetzliche Einrueckung erzeugt, die ziemlich haesslich aussieht. Beispiel: cweb-Source: @* Globales. @= void Sparsam(void);@/ void VieleParameter(RelNameList theRel, int AttrNo, char AttrName[], int AttrTy pe);@/ void VieleParameter2(RelNameList theRel,@| int AttrNo,@| char AttrName[],@| int AttrType);@/ void VieleParameter3(RelNameList theRel, int AttrNo, char AttrName[], int AttrType);@/ void Sparsam2(void);@/ void SehrSparsam();@/ Wenn man das cwebt und TeXt, und dann dann erhaelt man dieses Ergebnis (dvitty): [...] voidSparsam(void) ; voidVieleParameter( RelNameListtheRel; intAttrNo; charAttrName[ ]; intAttrTyp* *e) ; voidVieleParameter2( RelNameListtheRel; intAttrNo; charAttrName[ ]; in* *tAttrType) ; voidVieleParameter3( RelNameListtheRel; intAttrNo; char AttrNam* *e[ ]; int AttrType) ; void Sparsam2(void) ; void SehrSparsam( ); [..] Was muss ich in das CWeb-File schreiben, damit auch die langen Prototypen ordentlich links ausgerichtet werden? Wenn ich die Funktionen mit den langen Parameterlisten spaeter definiere, wird dort der gesamte Funktionsrumpf uebrigens ebenfalls unerwuenschterweise eingerueckt (die erste '{' steht nicht unter dem 'void' aus dem Funktionskopf, sondern ein paar Kilometer weiter rechts). Gruss, Wolfgang -- %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% % Wolfgang Weitz Uni Karlsruhe % % weitz@hp850.rz.uni-karlsruhe.de ul3x@dkauni2.bitnet % %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ------------------------------------------------------------------------------ From Hans-Hermann Wed Jan 8 10:57:34 MEZ 1992 From: Hans-Hermann Bode Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 10:57:34 MEZ Subject: Re: cweb2.1 und lange Parameterlisten Wolfgang Weitz schrieb: >Ich benutze cweb 2.1 (Sourcen aus Stuttgart) auf einer Sun SparcStation2 und >moechte gerne C-Funktionsprototypen schreiben. Bei Funktionen mit laengeren >Parameterlisten wird dabei immer eine zusaetzliche Einrueckung erzeugt, >die ziemlich haesslich aussieht. Das Problem ist nicht die L"ange der Parameterlisten, sondern sind die Funktionsprototypen an sich. Die Originalfassung von CWEB ist n"amlich nur f"ur herk"ommliches Kernighan/Ritchie-C geschrieben und versteht kein ANSI-C und damit auch keine Prototypen; d.h., CWEAVE enth"alt keine Produktionsregeln f"ur Prototypen und erzeugt f"ur solche demgem"a"s ziemlich seltsame Resultate. Zwei Auswege bieten sich an: (1) Nachbesserungen in der zu setzenden Quelle, um CWEAVE zu "uberlisten. (2) Erweiterung von CWEAVE, um es in die Lage zu versetzen, ANSI-C-Programme zu verarbeiten. W"ahrend die erste Ma"snahme einfach durchzuf"uhren, aber auf die Dauer doch recht l"astig ist, verspricht die zweite L"osung nach einigem anf"anglichen Aufwand ein bequemes Setzen von ANSI-C-Programmen, die dann allerdings nur mit einem so ver"anderten CWEB saubere Druckresultate zeitigen. CTANGLE ist "ubrigens von diesen "Uberlegungen nicht betroffen: Es verarbeitet die Quellen in jedem Fall korrekt. Zu (1): Was CWEAVE an den Prototypen st"ort sind die Typbezeichner (|int|, |char| usw.). W"aren sie nicht vorhanden, s"ahe die Deklaration aus wie ein Funktionsaufruf, und damit wei"s CWEAVE wieder etwas anzufangen. Nun besteht in CWEB 2.1 die M"oglichkeit, f"ur Formatierungszwecke einen Bezeichner in die Begrenzer @[ (Klammeraffe gefolgt von eckige Klammer auf, das "ubersteht die EBCDIC/ASCII-Konvertierung vermutlich nicht) und @] (Klammeraffe gefolgt von eckige Klammer zu) einzuschlie"sen; eine solche Sequenz interpretiert CWEAVE als einfachen Ausdruck, w"ahrend CTANGLE die Begrenzer ignoriert. Beispiel: In |int f(@[int@] x);| ergibt |@[int@] x| einen Ausdruck (zwei aufeinanderfolgende Ausdr"ucke fa"st CWEAVE wieder zu einem solchen zusammen), |f(Ausdruck)| ist ein Funktionsaufruf und damit wieder ein Ausdruck, |int Ausdruck;| schlie"slich fa"st CWEAVE als normale Deklaration auf und ist damit gl"ucklich und zufrieden. Das von Wolfgang angegebene Beispiel sollte somit wie folgt aussehen: @* Globales. @= void Sparsam(@[void@]); void VieleParameter(@[RelNameList@] theRel, @[int@] AttrNo, @[char@] AttrName, @[int@] AttrType); void VieleParameter2(@[RelNameList@] theRel,@| @[int@] AttrNo,@| @[char@] AttrName,@| @[int@] AttrType); void VieleParameter3(@[RelNameList@] theRel, @[int@] AttrNo, @[char@] AttrName, @[int@] AttrType); void Sparsam2(@[void@]); void SehrSparsam(); Die in der urspr"unglichen Version vorhandenen Trennzeichen @/ sind nunmehr "uberfl"ussig. Die gleiche Methode l"a"st sich auch auf die eigentlichen Funktionsdeklarationen anwenden. Zu (2): Die PC-Implementation von CWEB (erh"altlich als Archiv cwebpc.zip in Stuttgart) enth"alt einen Satz von Change- und Header-Dateien (*-a.*), die die erforderlichen "Anderungen vornehmen. Diese Dateien sind nicht PC-spezifisch und sollten daher auch f"ur andere Systeme benutzbar sein; die Make-Datei allerdings bindet dar"uber hinaus PC-Anpassungen ein, so da"s f"ur die *-a.*-Dateien alleine die entsprechenden Aktionen per Hand vorgenommen werden m"ussen. Neben den zus"atzlichen Produktionsregeln f"ur Prototypen erkennt CWEAVE damit auch die Typbezeichner |const|, |signed| und |volatile| sowie die Pr"aprozessordirektiven |elif|, |error| und |pragma| als reservierte W"orter. Au"serdem werden die CWEB-Quellen selbst mit Funktionsprototypen ausgestattet. Mit diesen "Anderungen lie"se sich das obige Programmfragment in der Urfassung setzen (wobei wieder die @/ "uberfl"ussig w"aren und die eigentlichen Funktionsdeklarationen ebenfalls "ubernommen werden k"onnten), vorausgesetzt, CWEAVE wei{\ss}, da"s es sich bei |RelNameList| um einen Typbezeichner handeln soll, was sich durch ein @f RelNameList int leicht erreichen l"a"st, falls es nicht ohnehin schon aus einer |typedef|-Vereinbarung hervorgeht (|RelNameList| wird dann fett gedruckt). Hans-Hermann Bode Arbeitsgruppe Systemforschung, Universit\"at Osnabr\"uck Tel.: (49)-541-9692545 e-mail: HHBODE@DOSUNI1.BITNET ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Wed Jan 8 12:54:35 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 12:54:35 +0100 Subject: NFSS Andreas Greinert klagt: Befriedigende Ergebnisse hatte ich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich entschlo"s, NFSS auch endlich zu benutzen (man h"ort ja soviel Gutes...). Seitdem kann ich meine griechischen Dokument und die, die Postscript benutzen, ** NICHT ** mehr mit LaTeX "ubersetzen. Na, ich nehme mal an, das Problem liegt daran, dass die PS-Anpassung auf dem alten lfonts.tex beruht, und das geht dann nicht mehr. Aber es gibt eine PS-Anpassung von Sebastian Rahtz; ich habe gerade die entsprechenden Files in soft/tex/latex-style-supported/nfss-soton untergebracht. Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From Andreas Wed Jan 8 12:21:23 MEZ 1992 From: Andreas Greinert Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 12:21:23 MEZ Subject: NFSS Hallo und ein schoenes neues Jahr allerseits, ich habe das NFSS (22. bzw. 27. Nov 91) aus Stuttgart, dazu LaTeX 2.09 auf einem PC 386 mit emTeX 3.14 [3c-beta2] seit Dezember 91 installiert. Befriedigende Ergebnisse hatte ich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich entschlo"s, NFSS auch endlich zu benutzen (man h"ort ja soviel Gutes...). Seitdem kann ich meine griechischen Dokument und die, die Postscript benutzen, ** NICHT ** mehr mit LaTeX "ubersetzen. Da ich sicher bin, da"s ein Fachmann die H"ande "uber dem Kopf zusammenschl"agt und sofort bescheid wei"s, bitte ich im voraus um Vergebung (ich stehe aber echt auf der Leitung). --------------------------------------------- | Andreas Greinert | | Rechenzentrum Uni Stuttgart | | Abteilung Rechnerbetrieb | | Allmandring 30 | | 7000 Stuttgart 80 | | Telefon 0711 / 685 5962 | | | | Bitnet: ZRBG@DS0RUS1I | | Internet: greinert@rus.uni-stuttgart.de | --------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------ From Juergen Wed Jan 8 12:43:00 LCL 1992 From: "Juergen Egeling (FFT)" Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 12:43:00 LCL Subject: Re: NFSS Moin, > um Vergebung (ich stehe aber echt auf der Leitung). ne Fehlermeldung von TeX waere hilfreich :-)) bis bald Juergen =-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Juergen Egeling, Klosterweg 28/L601, 7500 Karlsruhe bitnet: ry90@dkauni2 internet: ry90@ibm3090.rz.uni-karlsruhe.dbp.de X.400: S=ry90;OU=ibm3090;OU=rz;P=uni-karlsruhe;A=dbp;C=de ------------------------------------------------------------------------------ From Andreas Wed Jan 8 13:04:56 MEZ 1992 From: Andreas Greinert Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 13:04:56 MEZ Subject: Re: NFSS Sorry f"ur zu wenig Info, Bei einem PS-sty in der documentstyle-Zeile l"auft LaTeX zwar durch, es kommt aber KEIN Postscript dabei raus (dvi ist auch auf einmal wieder mit previewer anzuschaun). hier ein LOG-File f"ur griechisch: ------------------------------------------------------------------------ This is emTeX, Version 3.14 [3c-beta2] (preloaded format=lplain 91.12.18) 8 JAN **&lplain greek (greek.tex LaTeX Version 2.09 <1 December 1991> (c:\emtex\texinput\article.sty Standard Document Style `article' <13 Nov 91>. (c:\emtex\texinput\art10.sty) \c@part=\count79 \c@section=\count80 \c@subsection=\count81 \c@subsubsection=\count82 \c@paragraph=\count83 \c@subparagraph=\count84 \c@figure=\count85 \c@table=\count86 ) (c:\emtex\texinput\greek.sty \grfam=\mathgroup11 \grbfam=\mathgroup12 \grifam=\mathgroup13 \grtfam=\mathgroup14 ! Undefined control sequence. l.106 \@addfontinfo \@vpt{\def\pgr{\@prtct\gr@vpt}% ? h The control sequence at the end of the top line of your error message was never \def'ed. If you have misspelled it (e.g., `\hobx'), type `I' and the correct spelling (e.g., `I\hbox'). Otherwise just continue, and I'll forget about whatever was undefined. ? x Here is how much of TeX's memory you used: 203 strings out of 6788 1810 string characters out of 22487 26589 words of memory out of 262142 2307 multiletter control sequences out of 5000 18987 words of font info for 72 fonts, out of 81920 for 254 14 hyphenation exceptions out of 607 16i,0n,17p,163b,30s stack positions out of 300i,100n,60p,5000b,1000s No pages of output. --------------------------------------------- | Andreas Greinert | | Rechenzentrum Uni Stuttgart | | Abteilung Rechnerbetrieb | | Allmandring 30 | | 7000 Stuttgart 80 | | Telefon 0711 / 685 5962 | | | | Bitnet: ZRBG@DS0RUS1I | | Internet: greinert@rus.uni-stuttgart.de | --------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------ From Andreas Wed Jan 8 13:07:58 MEZ 1992 From: Andreas Greinert Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 13:07:58 MEZ Subject: Re: NFSS danke schon mal, war aber vor kurzem nicht die Diskussion dahingehend, da"s man das soton NICHT unbedingt ben"otigt ( die MAIL von letztem Jahr ist leider momentan nur schwer zug"anglich) ? --------------------------------------------- | Andreas Greinert | | Rechenzentrum Uni Stuttgart | | Abteilung Rechnerbetrieb | | Allmandring 30 | | 7000 Stuttgart 80 | | Telefon 0711 / 685 5962 | | | | Bitnet: ZRBG@DS0RUS1I | | Internet: greinert@rus.uni-stuttgart.de | --------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Wed Jan 8 14:26:36 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 14:26:36 +0100 Subject: [LIST_SERVER@tex.ac.uk: NFSS meets PostScript (again)] Die folgende Nachricht von Sebastian Rahtz kam neulich im UKTeX Digest: ---- Subject: NFSS meets PostScript (again) In the directory [tex-archive.latex.styles.fontsel.soton] in the UK TeX Archive, interested parties will find a new set of files containing my refined additions to the NFSS distribution for PostScript fonts. Refined as in sugar, not as in Noel Coward. These files should work with just a `make' and a copy of the current NFSS, and provide you with new LaTeX and SLiTeX format files, plus appropriate style files, to live the good life. The concept of scaling the PS fonts by some amount is also supported (stolen from Timothy Van Zandt), so if you want Helvetica at 90% of its normal size, then feel free to do so. This lot is just a suggestion. Van Zandt's style file recently posted to comp.text.tex will do a similar job if you have already installed the NFSS and dont want to start over again. Sebastian Rahtz ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Wed Jan 8 14:49:49 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 14:49:49 +0100 Subject: LaTeX 2.09 Karsten Brinkmann fragte: ich habe mir gestern das neue LaTeX 2.09 durch den Listserver schicken lassen. Handelt es sich nunmehr um eine Version, die mit allen allen Files konsisent ist, d.h. alle Files entsprechen der richtigen Version. Die Frage verstehe ich nicht. Das Paket ist in sich konsistent. Ob sich andere Styles damit vertragen, haengt an den Styles. Unser TeXGuru fragt, ob er das Paket installieren kann, um es hier in Paderborn der Allgemeinheit zur Verfuegung zu stellen. Ja. Rainer Schoepf ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Wed Jan 8 17:22:01 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 17:22:01 +0100 Subject: Bug in Article.sty "L. Kunz" klagt zu recht: Nachdem ich mir kurz vor Weihnachten die neuen Sources fuer LaTeX und NFSS aus Heidelberg besorgt hatte, konnte ich die Sachen jetzt in Ruhe ausprobieren. Zu Anfang funktionierte alles wunderbar, bis ich dann ein Dokument mit "\documentstylea4,titlepage|{article}" erstellen wollte. Tja, das ist uns leider entgangen, tut uns leid. Da gibts dann demnaechst noch ein Update. Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From L. Wed Jan 8 16:32:50 SET 1992 From: "L. Kunz" Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 16:32:50 SET Subject: Bug in Article.sty Hallo TeXperten! Nachdem ich mir kurz vor Weihnachten die neuen Sources fuer LaTeX und NFSS aus Heidelberg besorgt hatte, konnte ich die Sachen jetzt in Ruhe ausprobieren. Zu Anfang funktionierte alles wunderbar, bis ich dann ein Dokument mit "\documentstylea4,titlepage|{article}" erstellen wollte. D.h. die Titelseite sollte eine eigene Seite sein (was der Name ja impliziert). Der fertige Text hatte jedoch keine eigene Titelseite. Also nochmal die alten LaTeX-Sources hervorgekramt (zum Glueck hatte ich sie noch auf Diskette). Siehe da, mit dem alten Article-Style funktionierte es, auch wenn ich fuer "titlepag.sty" die neue Version nahm. Also musste der Fehler in "article.sty" liegen. Durch genaueres Hinsehen fand ich heraus, das im neuen "article.sty" die Datei "titlepag.sty" am Anfang gelesen wird. Damit ueberschreibt die im Article-Style vorhandene Definition natuerlich die aus "titlepag.sty". Hier nun meine Loesung: % ARTICLE STANDARD DOCUMENT STYLE -- Released 13 Nov 1991 % for LaTeX version 2.09 % Copyright (C) 1991 by Leslie Lamport \typeout{Standard Document Style `article' <13 Nov 91>.} \def\partname{Part} \def\contentsname{Contents} \def\listfigurename{List of Figures} \def\listtablename{List of Tables} \def\refname{References} \def\indexname{Index} \def\figurename{Figure} \def\tablename{Table} \def\abstractname{Abstract} \def\@ptsize{0} \@namedef{ds@11pt}{\def\@ptsize{1}} \@namedef{ds@12pt}{\def\@ptsize{2}} \def\ds@twoside{\@twosidetrue \@mparswitchtrue} \def\ds@draft{\overfullrule 5\p@} % Changed by lket (8.1.1992): % Original version includes titlepage.sty before regular % definition of \maketitle, so the titlepage is never % a single page. %\def\ds@titlepage{\@@input titlepag.sty\relax} \newif\if@titlepage\@titlepagefalse \def\ds@titlepage{\@titlepagetrue} \def\ds@twocolumn{\@twocolumntrue} \@options . . . . % (lket) 8.1.1992 \if@titlepage \@@input titlepage.sty\relax \fi \endinput mfg Ludger Kunz ------------------------------------------------------------------------------ From Ralph Wed Jan 8 21:44:34 CET 1992 From: Ralph Lange Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Wed, 8 Jan 92 21:44:34 CET Subject: TeX 2.xx -> 3.xx (zerbrechliche Befehle) Liebe TeXperten! Frage: hat sich in der Liste der zerbrechlichen Befehle zwischen TeX 2 und 3 etwas ge"andert? W"ahrend das german-'"' inzwischen reichlich stabil scheint, zerbr"oselt mir ein '?S' (Paragraph-Symbol) in einer ?section-"Uberschrift v"ollig (obskure 'illegal unit of .... pt inserted'-Meldung und griechische Buchstaben sowie Ziffern im .dvi). Die Literatur (Kopka I/II) sieht's andersrum ... Jemand 'ne Idee? Oder sind meine Makro/Style-Files inkonsistent? Besten Dank, Ralph ------------------------------------------------------------------------------ From Ralf Thu Jan 9 09:46:02 +0100 1992 From: Ralf Handl Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 09:46:02 +0100 Subject: Smiley Hallo, hat jemand Metafont-Quellen f"ur einen Smiley greifbar? W"ar ganz witzig z.B. f"urs Beweisende, oder einen traurigen `Smiley' f"urs Erreichen eines Widerspruchs. Klar, heute wieder nur Unsinn im Sinn. Vielen Dank im Voraus, Ralf Handl handl@cs.uni-sb.de ------------------------------------------------------------------------------ From Ulrik Thu Jan 9 09:05:28 CET 1992 From: Ulrik Vieth Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 09:05:28 CET Subject: Wirkung von \arraystretch Hallo LaTeXperten! Kann mich vielleicht mal jemamd "uber die genaue Wirkung von \arraystretch aufkl"aren, wenn man arrays ineinander verschachtelt. Hier die konkrete Situation: Es soll die formale Analogie verschiedener Formeln gegen- "ubergestellt werden, dazu benutze ich ein dreispaltiges array (mittlere Spalte: \quad als Platzhalter), dabei ist \arraystretch global auf 1.5 gesetzt. Da die Formeln lang sind, mu"s ich mehrere davon in zwei Zeilen brechen, dazu benutze ich in jeder Spalte ein einspaltiges inneres array. F"ur das innere array m"ochte ich \arraystretch auf 1.2 setzen, jedoch soll zwischen den Zeilen des "au"sern arrays immer optisch der gleiche Abstand sein. Nach mehrst"undigem Probieren gelang es mir unter Verwendung eines inneren arrays mit \vphantom-Eintr"agen und \arraystretch von 1.5. Es funktioniert jetzt zwar, doch w"urde ich es auch gern verstehen. (Source folgt am Ende.) Ich h"atte deshalb gern eine definitive Antwort, welcher Wert von \arraystretch zu welcher Zeit effektive G"ultigkeit hat, z.B. bei \begin{array}, bei \end{array} und mittendrin. Im LaTeX-Buch fehlen leider jegliche \danger und \ddanger Abschnitte (wie im TeXbook), die derartige Einzelheiten erkl"aren w"urden! Mit TeXnischen Gr"u"sen, Ulrik Vieth. ------------------------ cut here ----------------------------- \documentstyle[11pt]{book} \topmargin 0pt \headsep= 1.5 \baselineskip \footskip= 2 \baselineskip \textwidth = 14cm \oddsidemargin = 3.5cm \advance \oddsidemargin by -1in \evensidemargin= 3.5cm \advance \evensidemargin by -1in \textheight = 47 \baselineskip \advance \textheight by \topskip \arraycolsep = 2pt \def\arraystretch{1.5} \def\op#1{I\kern-.35em{#1}} % Operatoren \def\[#1,#2]{[\op{#1},\op{#2}]} % Kommutator \begin{document} \def\atwo{\def\arraystretch{1.2}} \def\afive{\def\arraystretch{1.5} \begin{array}{c} \vphantom{L} \\ \vphantom{L} \end{array}} \begin{equation} \begin{array}{lcl} \{L,1\} = 0, & \quad & \[L,E] = 0, \\ \{L,M\} = -\{M,L\}, & \quad & \[L,M] = -\[M,L], \\ %% \atwo \begin{array}{l} \{L_{1}+L_{2},M\} \\ = \{L_{1},M\} + \{L_{2},M\}, \end{array} & \afive & \atwo \begin{array}{l} [\op{L}_{1}+\op{L}_{2},\op{M}] \\ = \[L_{1},M] + \[L_{2},M], \end{array} \\ %% \atwo \begin{array}{l} \{L_{1} L_{2},M\} \\ = \{L_{1},M\}\,L_{2} + L_{1}\,\{L_{2},M\}, \end{array} & \afive & \atwo \begin{array}{l} [\op{L}_{1} \op{L}_{2},\op{M}] \\ = \[L_{1},M]\,\op{L}_{2} + \op{L}_{1}\,\[L_{2},M], \end{array} \\ %% \atwo \begin{array}{l} \{L_{1},\{L_{2},L_{3}\}\} + \{L_{2},\{L_{3},L_{1}\}\} \\ \vphantom{L} + \{L_{3},\{L_{1},L_{2}\}\} = 0, \end{array} & \afive & \atwo \begin{array}{l} [\op{L}_{1},\[L_{2},L_{3}]] + [\op{L}_{2},\[L_{3},L_{1}]] \\ \vphantom{L} + [\op{L}_{3},\[L_{1},L_{2}]] = 0. \end{array} %% \end{array} \label{2.130} \end{equation} \let\atwo=\undefined \let\afive=\undefined \end{document} ------------------------------------------------------------------------------ From Christian Thu Jan 9 09:15:20 MEZ 1992 From: Christian Cenker Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 09:15:20 MEZ Subject: dc-fonts,emTeX Wieder mal eine Frage eines Installationssklaven fuer TeX! Wenn ich ein Format File durch emTeX erstellen lasse, dass die DC Fonts benuetzen soll, und natuerlich ghyphen3.tex, - darf ich - muss ich - darf ich auf keinen Fall die Codepage Option fuer cp850 verwenden ? Danke fuer Euer Verstaendnis -Christian ----------------------------------------------------------------------- University of Vienna A4422DAJ@AWIUNI11.BITNET Department of Statistics A4422DAJ@VM.UNIVIE.AC.AT Universitaetsstrasse 5/9 A-1010 Vienna / Wien TEL: ++43-1-40407-222 Austria FAX: ++43-1-40407-88 ---------------------------------------------------------------------- alternative addresses: A8131GAG@AWIUNI11.BITNET A8131GAG@VM.UNIVIE.AC.AT CENKER@ATLAS.SMC.UNIVIE.AC.AT (PrimOS) CENKER@CIRCE.SMC.UNIVIE.AC.AT (Sun3) CENKER@TYCHE.MAT.UNIVIE.AC.AT (Sparc IPC) CENKER@APAP2.PAP.UNIVIE.AC.AT (VAX VMS) ------------------------------------------------------------------------------ From Bernd Thu Jan 9 10:46:58 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 10:46:58 +0100 Subject: re: TeX 2.xx -> 3.xx (zerbrechliche Befehle) Ralph Lange schreibt: > hat sich in der Liste der zerbrechlichen Befehle zwischen TeX 2 und 3 etwas > ge"andert? > W"ahrend das german-'"' inzwischen reichlich stabil scheint, zerbr"oselt mir > ein '?S' (Paragraph-Symbol) in einer ?section-"Uberschrift v"ollig > (obskure 'illegal unit of .... pt inserted'-Meldung und griechische Buchstaben > sowie Ziffern im .dvi). Die Literatur (Kopka I/II) sieht's andersrum ... Tja, bei mir funktioniert's ohne Probleme. Und nach der Fehlermeldung zu schliessen, ist ein veralteter `german.sty' daran schuld. Mit alten Versionen fuehrt ein " mit einer nachfolgenden Ziffer *immer* zu der erwaehnten Fehlermeldung. (\S expandiert zu ``\leavevmode\hbox{$\m@th \mathchar"278$}'') ^^^^ Selbst ein \protect\S hilft nicht weiter, da der Fehler spaetestens beim Einlesen des toc-Files wieder auftritt. Abhilfe: german.sty Version 2.3e besorgen -bernd _______________________________________________________________________ Bernd Raichle, DANTE Koordinator `german.sty' | "Le langage est source privat: Stettener Str. 73, D-W-7300 Esslingen | de malentendus" email: raichle@azu.informatik.uni-stuttgart.de | (A. de Saint-Exupery) ------------------------------------------------------------------------------ From Bernd Thu Jan 9 11:04:25 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 11:04:25 +0100 Subject: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) > Wenn ich ein Format File durch emTeX erstellen lasse, dass > die DC Fonts benuetzen soll, und natuerlich ghyphen3.tex, > - darf ich > - muss ich > - darf ich auf keinen Fall > die Codepage Option fuer cp850 verwenden ? Man kann. Jedoch ist es am besten, wenn man eine geaenderte Codepage fuer DC Fonts benutzt, um auch alle Vorzuege auszunutzen (z.B. Umlaute direkt eingeben statt mit "a oder \"a). Eine Codepage Option/Definition in emTeX besteht aus 2 Teilen: 1. Mapping der Zeichencodes 2. Expansion eines Zeichens ("Makro") 1. ist notwendig, um die Zeichencodes des PCs auf die fuer die DC Fonts zugrunde gelegten Zeichencodes abzubilden. (Ein "A sollte auf das Zeichen mit Code hex c4 abgebildet werden.) 2. war/ist nur ein Notbehelf fuer TeX 2.x und sollte man seit TeX 3.0 besser so loesen: Zeichen \active machen und danach als Makro (z.B. \def{{\"A}}) definieren. Bei Verwendung der DC Fonts ist 2. nicht mehr notwendig und ohne Aenderung des \"-Makros unsinnig. -bernd ------------------------------------------------------------------------------ From Roland Thu Jan 9 10:29:00 LCL 1992 From: Roland Waldi Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 10:29:00 LCL Subject: Re: Smiley .gibt im wasy font (z.B. in Stuttgart) rw ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Thu Jan 9 12:32:59 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 12:32:59 +0100 Subject: Wirkung von \arraystretch Ulrik Vieth fragt: Kann mich vielleicht mal jemamd "uber die genaue Wirkung von \arraystretch aufkl"aren, wenn man arrays ineinander verschachtelt. \arraystretch gehorcht denselben Regeln wie alle anderen lokalen Zuweisungen. Das bedeutet, dass sich das Problem Loesen laesst, indem man an geeigneter Stelle Gruppen einfuehrt: {\newcommand{\arraystretch{wert fuer aeusseres array}} \begin{array}{xyz} ... {\newcommand{\arraystretch{wert fuer inneres array}} \begin{array}{xyz} ... \end{array} } .. \end{array} } Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Thu Jan 9 14:15:14 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 14:15:14 +0100 Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) Ich ziehe es allerdings vor, jene 8 bit Zeichen, die ich verwende als active characters dem richtigen Zeichen zuzuordnen. Das ist kompatibel, und kann durch Umdefinition auch auf cm-Fonts (etc) eingesetzt werden. Ach bitte, diese Diskussion habe ich schon mindesten dreimal gefuehrt. Aktive Zeichen kann man nun mal nicht in Kommandonamen verwenden, und das schraenkt die Moeglichkeiten ganz schoen ein. cm-Fonts sollten wirklich weitestgehend verbannt werden; wir lernen erst langsam, was wir uns damit eingebrockt haben. Ich wuerde (virtuelle) Fonts, deren Anordnung der verwendeten 8-bit Codierung (soweit moeglich: standard(US) ASCII ) entspricht, vorziehen. Dazu sind die ec Fonts da, oder? Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From BROUARD@FRINED51 Thu Jan 9 13:36:27 CET 1992 From: BROUARD@FRINED51 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 13:36:27 CET Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) > die Codepage Option fuer cp850 verwenden ? EmTeX ist die einzige TeX compiler damit man pc850 8 bits characters als normal character definieren kann (nicht active). Das macht man mit ein speziall tcp file und speziall option in initex wie sp"ater erkl"art. Mit solch ein format kann man alle 8 bits zeichen direkt schreiben, alle Worte mit 8 bits zeichen werden hyphenated sein (man braucht auch ein hyphen.tex mit 8 bits zeichen) (das ist nicht war mit \"a) und man kann auch makros oder \cite oder \label mit 8 bits zeichen schreiben. Log files sind nicht in ^^e4 aber mit richtigen 8 bits zeichen, .aux, .bbl auch. DVI files sind mit Cork encodiert (meisten 8859-1 und nicht pc850). Dann ist alles gut... Leider ist dass nicht m"oglich mit anderen TeX compiler und ist dann gef"ahrlich jetzt fur compatibilit"at, aber bald werden alle TeX compiler wie emTeX sei... dass ist was ich hoffe f"ur Europa. Sicher ist das Probleme wichtiger auf franzosich als auf deutch. Auf useren PCs haben wir so gemacht : - 1) Als auf franzosich Upper Case Worte sind nicht hyphenated, das Problem ist nur fur die Lower Case charaters : dann unser tcp file ist nur fur die pc437 standard (this is a subset of pc850) and not pc850. So we need to enter Upper case as \'E and not with the 8 bits, this does not happen frequently and the big advantage for us is that as pc437 codes and iso9959 don't overlapp (one or two minor exceptions in french), we can compile texts written in ISO8859 (MSDOS windows, VAX/VMS or most UNIX) or pc850 (without Upper Case) (MSDOS or RS6000/AIX) without any translation. It won't be difficult to complete ou pc437 to obtain a pc850 but the advantage offered by Upper case was less that compatibility with iso8859/1. (tcp pc850 file included in my old emtex version has nothing to do with this one. This new one need 8 bits tfms like dc-fonts). - 2) Our tcp file is named iso1437.pct then one has to compile it by maketcp : maketcp -8 -c c:\tex\inputs\iso1437.pct c:\tex\inputs\iso1437.tcp and then during initex : \emtex\tex -i -o -ciso1437.tcp plain \dump If someone is interested in this file I can send him as uuencoded. Sorry for my german. Nicolas Brouard ------------------------------------------------------------------------------ From Peter Thu Jan 9 13:56:43 MEZ 1992 From: Peter Schmitt Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 13:56:43 MEZ Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) > >EmTeX ist die einzige TeX compiler damit man pc850 8 bits characters als >normal character definieren kann (nicht active). Das macht man mit >ein speziall tcp file und speziall option in initex wie sp"ater erkl"art. das ist nicht ganz richtig: zumindest sbTeX34 hat ebenfalls einen codepage Mechanismus. Ich ziehe es allerdings vor, jene 8 bit Zeichen, die ich verwende als active characters dem richtigen Zeichen zuzuordnen. Das ist kompatibel, und kann durch Umdefinition auch auf cm-Fonts (etc) eingesetzt werden. >ist alles gut... Leider ist dass nicht m"oglich mit anderen TeX compiler und >ist dann gef"ahrlich jetzt fur compatibilit"at, aber bald werden alle TeX >compiler wie emTeX sei... dass ist was ich hoffe f"ur Europa. Sicher ist >das Probleme wichtiger auf franzosich als auf deutch. > Ich wuerde (virtuelle) Fonts, deren Anordnung der verwendeten 8-bit Codierung (soweit moeglich: standard(US) ASCII ) entspricht, vorziehen. Peter Schmitt a8131dal@awiuni11.bitnet schmitt@awirap.bitnet ----------------------------------------------------------------------------- Institute of Mathematics Strudlhofgasse 4 University of Vienna A-1090 Wien Austria ------------------------------------------------------------------------------ From Michael Thu Jan 9 13:59:04 MEZ 1992 From: Michael Knapp Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 13:59:04 MEZ Subject: dinbrief.sty In der TeXnischen Komoedie 3/91 ist auf S.38 ein dinbrief.sty von Rainer Sengerling erwaehnt. Weder in Heidelberg noch in Stuttgart konnte ich diesen sty finden. Kann mir bitte jemand einen Tip geben ? Vielen Dank -Michael ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Thu Jan 9 15:10:41 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 15:10:41 +0100 Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) Peter Schmitt schrieb: Die Moeglichkeit 8-bit Charactere fuer Befehle zu verwenden, erscheint mir - persoenlich! - unwesentlich: Leider ein Trugschluss! Das hiesse zum Beispiel: keine 8bit Zeichen in \label, \ref, etc., und das ist ganz wesentlich. >erst langsam, was wir uns damit eingebrockt haben. > ? das verstehe ich nicht: fuer internationalen Austausch (wissenschaftliche Artikel - fast immer in Englisch!) sind sie doch ideal. Warum sollte ein englischsprechender TeX-Benuetzer sich mit dc-fonts, CodePages und aehnlichem herumschlagen? Weil die cm ein furchtbares Gemenge verschiedener Dinge enthalten. Beispiele dafuer sind cmr (was machen da die griechischen Buchstaben?), cmex10 (ein Gemenge von speziellen Zeichen, Symbolen, Teilen von Symbolen, und \fontdimen Parametern). Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Thu Jan 9 14:12:09 CET 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 14:12:09 CET Subject: Re: dinbrief.sty On Thu, 9 Jan 92 13:59:04 MEZ Michael Knapp said: > > >In der TeXnischen Komoedie 3/91 ist auf S.38 ein > > dinbrief.sty von Rainer Sengerling > >erwaehnt. Weder in Heidelberg noch in Stuttgart konnte ich diesen >sty finden. Kann mir bitte jemand einen Tip geben ? > >Vielen Dank > >-Michael HD: GET DINBRIEF UUEZOO. Es lohnt sich, das README zu lesen! ------------------------------------------------------------------------------ From Peter Thu Jan 9 14:35:27 MEZ 1992 From: Peter Schmitt Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 14:35:27 MEZ Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) On Thu, 9 Jan 92 14:15:14 +0100 Rainer Schoepf said: > >Ach bitte, diese Diskussion habe ich schon mindesten dreimal gefuehrt. >Aktive Zeichen kann man nun mal nicht in Kommandonamen verwenden, und >das schraenkt die Moeglichkeiten ganz schoen ein. > Ich wollte ja gar keine Diskussion starten. Ich habe meine *persoenliche* Praeferenz ausgedrueckt. TeX ist vielseitig und flexibel, und das bewusst: Das sollte man nutzen! [Apropos schon diskutiert: Ich verfolge die TeX-Listen jetzt seit etwas ueber einem Jahr, und kann mich nicht an eine entsprechende (ausfuehrlichere) Diskussion erinnern. Und: gab es einen einheitlichen, allgemeinen, Konsens? Die Moeglichkeit 8-bit Charactere fuer Befehle zu verwenden, erscheint mir - persoenlich! - unwesentlich: Fuer mich ist Englisch *die* Computersprache, und ich mag keinen deutsch- englischen Kauderwelsch, aber auch ohne diese Abneigung sind "a, etc. in Befehlen leicht entbehrlich (und andere 8-bit characters lassen sich ohnehin nur umstaendlich eingeben ...) Und fuer groessere Makropakete kann man ja den catcode aendern, wenn man wirklich nicht auf sie verzichten will. >erst langsam, was wir uns damit eingebrockt haben. > ? das verstehe ich nicht: fuer internationalen Austausch (wissenschaftliche Artikel - fast immer in Englisch!) sind sie doch ideal. Warum sollte ein englischsprechender TeX-Benuetzer sich mit dc-fonts, CodePages und aehnlichem herumschlagen? > >Dazu sind die ec Fonts da, oder? > Da scheint mir etwas entgangen zu sein (gibt es sie schon?) (sind als seperate Fonts gedacht, oder sind es virtelle Fonts aus dem Vorrat der dc-Fonts?) Sorry: Das ist doch etwas laenger geworden als ich urspruenglich gedacht hatte. Peter Schmitt a8131dal@awiuni11.bitnet schmitt@awirap.bitnet ----------------------------------------------------------------------------- Institute of Mathematics Strudlhofgasse 4 University of Vienna A-1090 Wien Austria ------------------------------------------------------------------------------ From Bernd Thu Jan 9 16:03:51 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 16:03:51 +0100 Subject: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) Peter Schmitt schreibt: > Nicolas Brouard schreibt: > >EmTeX ist die einzige TeX compiler damit man pc850 8 bits characters als > >normal character definieren kann (nicht active). Das macht man mit > >ein speziall tcp file und speziall option in initex wie sp"ater erkl"art. > > das ist nicht ganz richtig: zumindest sbTeX34 hat ebenfalls einen > codepage Mechanismus. Und fuer TeX-Benutzer ohne PC (auch diese Spezies soll es noch geben) existieren auf dem Amiga PasTeX / Passauer TeX und auf dem Atari ST br-TeX TeX Implementationen mit Codepage-Mechanismus. -bernd ------------------------------------------------------------------------------ From Reinhard Thu Jan 9 16:14:06 +0100 1992 From: Reinhard Moeller Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 16:14:06 +0100 Subject: dvips fuer mac ich benutze unter unix dvips um eps-Bilder in TeX-Dokumente einzubinden. Hierbei verwende ich psfig.sty, das automatisch die Boundingbox des eps-files einliest und auf der Seite automatisch genuegend Platzt laesst. Meine Frage: Kennt jemand einen '\special - kompatiblen' dvips fuer den apple-macintosh? Ich benutze OzTeX, aber der integrierte Postscript-Treiber erwartet andere \specials. Oder gibt es fuer OzteX ein angepasstes psfig? Uwe Carl Uni-Wuppertal ------------------------------------------------------------------------------ From BROUARD@FRINED51 Thu Jan 9 16:42:55 CET 1992 From: BROUARD@FRINED51 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 16:42:55 CET Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) > das ist nicht ganz richtig: zumindest sbTeX34 hat ebenfalls einen > codepage Mechanismus. >>Und fuer TeX-Benutzer ohne PC (auch diese Spezies soll es noch geben) >>existieren auf dem >> Amiga PasTeX / Passauer TeX >>und auf dem >> Atari ST br-TeX >>TeX Implementationen mit Codepage-Mechanismus. Ja, sbTeX34 wusste Ich nicht (sb30 machte das nicht, was wir mit Wayne Sullivan in TeX.poo gemacht haben is etwas anders) und PasTeX und br-TeX auch nicht, aber machen alle diese Compiler alles gut, das heisst Log file nicht in internal (cork codes) aber like the code you choosed : if you want that and are mapped to the for input and want the log (.aux, etc) in pc850 ? The global problem is to have an xchar/xord accessible by TeX macros and not only in the Web source at build time (tex.exe). For the moment and as I understand it, they are at least 4 compiler doing this feature (more or less completely) and probably differently : with a translation table in the pool file (sb30), with 3 translation tables in the fmt file (emTeX through tcp file), and probably other ways for Atari and Amiga. Is there any public domain WEB change file, more general, which allows changing xord/xchar by macros, so that I can port it to my private tex unix compiler (RS6000 with poor pc850 codes). This idea of changing TeX was proposed at least by Nelson Beebe without success in US, but I still hope that it could be accepted in Europe so that we will have a more standard TeX compiler even if we have different codepages (codepages concern not only latin characters). Nicolas Brouard ------------------------------------------------------------------------------ From Peter Thu Jan 9 17:03:41 MEZ 1992 From: Peter Schmitt Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 17:03:41 MEZ Subject: RE: Codepage (war: dc-fonts,emTeX) > >Ja, sbTeX34 wusste Ich nicht (sb30 machte das nicht, was wir mit >Wayne Sullivan in TeX.poo gemacht haben is etwas anders) > und PasTeX und br-TeX auch nicht, aber machen alle diese Compiler alles >gut, das heisst Log file nicht in internal (cork codes) aber like the code you >choosed : if you want that and are mapped >to the for input and want the log (.aux, etc) in pc850 ? > sb34TeX uses a simple codepa.ge file that is read by INI-TeX. You can define character conversion _and_ how the output in the logfile should be. (Only those definitions you are interested in must be given, and only ASCII 0-31, 128-255 can be converted) (I first got confused by this because I did not notice that the sample codepage was read, and later sbTeX and emTeX produced different reactions) Peter Schmitt a8131dal@awiuni11.bitnet schmitt@awirap.bitnet ----------------------------------------------------------------------------- Institute of Mathematics Strudlhofgasse 4 University of Vienna A-1090 Wien Austria ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Thu Jan 9 18:09:58 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 18:09:58 +0100 Subject: Codepage mechanismus Konrad schreibt: Ich glaube, dass dieser Teil nicht in TeX gehoert (weil ja jeder rechner seine tabelle bringt: was sollen EBCDIC systeme dann machen?) Wozu, bitte, sind denn dann die xord/xchr arrays da? DEK hat diese Vorgehensweise ausdruecklich sanktioniert, sowohl im Code als auch auf explizite Anfrage. ISO-Latin-1 ist ja wohl einer der moeglichen Nachfolger von ASCII. Da DEK keinen weiteren Standard setzt liegt es an uns, das zu tun. Und damit meine ich vorwiegend die Europaeer, denn die Amerikaner tun es nicht. Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From Konrad Thu Jan 9 17:15:07 MEZ 1992 From: Konrad Neuwirth Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Thu, 9 Jan 92 17:15:07 MEZ Subject: Re: Codepage mechanismus Ich habe ueber dieses Thema schon laenger mit Tom Rokicki diskutiert (weil ich ihm auch vorgeschlagen habe, so eine Tabelle in sein AmigaTeX einzubauen ;-). Er sagte, dass er von dieser Methode nicht wirklich viel haelt. Er meinte, dass TeX mit einem solchen Mechanismus sogar Probleme mit TRIP bekommen koennte und dann kein echtes TeX mehr sei. Auf dem Amiga haben wir die Probleme mit den Codepages nicht so stark, weil der Amiga selbst ISO Latin 1 verwendet und daher die DC Fonts ohne weiteres verwenden kann. Ohne umsetzung, soweit ich das bisher ausprobiert habe. Aber: nachdem wir hier mehrere Systeme fahren (primaer amiga und PC) haben wir das problem mit der umsetzung doch. Man kann aber wohl auf jedem PC seine Dokumente schreiben, wie man will und dann mit einem kleinen konvertierungsprogramm die umlaute umsetzen (die makros dafuer sind im editor). Was man nachher verwendet, ist ja wohl egal (ob die ^^ea notation, oder was anderes). Ich glaube, dass dieser Teil nicht in TeX gehoert (weil ja jeder rechner seine tabelle bringt: was sollen EBCDIC systeme dann machen?) sondern ueber einen anderen preprozessor geloest gehoert. Und es werden ja wohl die meisten anwender einen Editor verwenden, in dem man diese umsetzung automatisch machen kann (etwa den Save-key unbinden und dann ein makro anhaengen, das zuerst umsetzt und dann speichert, und aehnlich mit Load arbeiten (und wenn das makro schlau ist, erkennt es selbst, ob es jetzt umsetzen soll oder nicht}. //konrad +----------------------------------------------------------------------+ input disclaim % all standard disclaimers apply. Konrad Neuwirth Internet: a4422dae@vm.univie.ac.at Postfach 646 Bitnet: a4422dae@awiuni11 1100 Wien, Austria (Europe) Fax: +43-1-62 67 203 ------------------------------------------------------------------------------ From YANNIS@FRCITL81 Fri Jan 10 02:52:22 +0100 1992 From: YANNIS@FRCITL81 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 02:52:22 +0100 Subject: Endlich virtual fonts fuer den Macintosh *********************************************** * At last... virtual fonts for the Macintosh! * *********************************************** January 10, 1992 Good news for Macintosh TeXers: Peter Breitenlohner's DVIcopy has been ported to the Macintosh OS, as a standalone application called MacDVIcopy. This application can be used with OzTeX or Textures (through the utility DVItool). * What is DVIcopy? DVIcopy allows ``devirtualization'' (replacement of virtual characters by their real components) of DVI files. For example, if you need accented characters and only have CM fonts, you can easily write a virtual font where characters are composed with accents in order to produce accented characters. OzTeX will run a file using this virtual font as if it were a real one. Before previewing, you will run MacDVIcopy on the DVI file produced by OzTeX. MacDVIcopy will replace composed characters by their components. * Why on earth should I do that? Since this operation happens on the DVI level, TeX will hyphenate your text as if it were actually using accented characters. In this way non-English texts can be correctly hyphenated while using CM fonts---and without the necessity of TeX extensions like MLTeX. Also it will save you a lot of space since pk files tend to grow and a lot of money since some companies have the bad habit of selling separately different rearrangements of the same PostScript font... * Do I need MPW to compile MacDVIcopy? No. MacDVIcopy has been compiled using Think Pascal version 3. Sources and resources are included in the package. * Which version is available? Currently available version is alpha, please test it extensively and report bugs and missing features to Yannis Haralambous, bitnet: yannis@frcitl81. When the code reaches the final stage, a WEB changefile will be written. * Where can I get it? You can get the alpha version of MacDVIcopy by anonymous ftp at spi.ens.fr (IP 129.199.104.3) in the directory ``incoming'': cd incoming get MacDVIcopy-alpha.sea.hqx quit Once binhexed, the package is compacted in an autoexpandable form by Compact Pro (just double-click on it's icon). Documentation is provided in English, French and Greek. A big thank to Peter Breitenlohner for making this beautiful program and distributing it on public domain, together with the necessary changefile for PC (which was the starting point for the Mac implementation). ------------------------------------------------------------------------------ From Bernd Fri Jan 10 11:14:20 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 11:14:20 +0100 Subject: Re: Codepage mechanismus Peter Schmitt schreibt: > sb34TeX uses a simple codepa.ge file that is read by INI-TeX. Durch einem Fehler in TeX, der in der naechsten Version 3.141 behoben ist, kann man diese Definitionen nur in IniTeX auswerten. Erst mit TeX 3.141 (das in ein paar Wochen herauskommen wird), koennte man die Codepage-Definitionen auch in jedem VirTeX-Lauf einlesen. > You can define character conversion _and_ how the output in the logfile > should be. (Only those definitions you are interested in must be given, > and only ASCII 0-31, 128-255 can be converted) Die Zeichen, die auf die TeX-Code 32-127 gemappt werden, wurden von DEK festgelegt (sie muessen den Zeichen im ASCII entsprechen). PasTeX (Amiga) und br-TeX (Atari ST) benutzen diesselbe Notation und Faehigkeiten fuer den Codepage-Mechanismus wie sbTeX34. Konrad Neuwirth schreibt: > [Tom Rokicki] meinte, > dass TeX mit einem solchen Mechanismus sogar Probleme mit > TRIP bekommen koennte und dann kein echtes TeX mehr sei. Der Trip-Test verwendet u.a. die Zeichen ^^@, ^^A ^^C, ^^? (seit TeX 3 auch noch \char'202, \char'203 und \char200), die auch ins log-File geschrieben werden. Und die Ausgabe dieser Zeichen ins log-File ist von den ersten 256 Strings im String-Pool (diese bestimmen, ob das Zeichen in ^^xy-Notation ausgegeben wird) und vom Inhalt des |xchr|-Arrays abhaengig. Und dies darf und soll(!) man an den Zeichensatz des jeweiligen Rechners anpassen. > [zur Zeichenkonvertierung:] > Ich glaube, > dass dieser Teil nicht in TeX gehoert (weil ja jeder rechner seine > tabelle bringt: was sollen EBCDIC systeme dann machen?) sondern > ueber einen anderen preprozessor geloest gehoert. Er _ist_ schon in TeX! Gerade wegen diesem Code-Wirrwarr: ASCII, EBCDIC, ... Und wozu sollte man dies nicht ausnutzen, solange man es in den von DEK gezogenen Grenzen tut? Konvertierungsprogramme sind dann nur notwendig, wenn sich der Aufbau eines Textfiles grundlegend unterscheiden bzw. Texte mit unterschiedlichen Zeichencodes mischen will. Nicolas Brouard schreibt: > The global problem is to have an xchar/xord accessible by TeX macros and not > only in the Web source at build time (tex.exe). > [...] > Is there any public domain WEB change file, more general, which allows > changing xord/xchar by macros, [..] Aenderung durch TeX-Macros, also durch neue TeX-Primitive, fuehrt zu ein paar Problemen (z.B. Henne-Ei-Problem), die gerade durch die unterschiedlichen Codes, wie ASCII oder EBCDIC, entstehen. Deshalb muesste die Aenderungen *an* das Textfile "gehaengt" werden und nicht erst *im* Textfile stattfinden. -bernd ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Fri Jan 10 11:25:42 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 11:25:42 +0100 Subject: Codepage mechanismus Bernd Raichle schreibt: Aenderung durch TeX-Macros, also durch neue TeX-Primitive, fuehrt zu ein paar Problemen (z.B. Henne-Ei-Problem), die gerade durch die unterschiedlichen Codes, wie ASCII oder EBCDIC, entstehen. Deshalb muesste die Aenderungen *an* das Textfile "gehaengt" werden und nicht erst *im* Textfile stattfinden. Guter Punkt! Gibt es *irgendein* Rechnersystem, das Files mit solchen Attributen unterst"utzt? Rainer Sch"opf ------------------------------------------------------------------------------ From Konrad Fri Jan 10 12:58:42 MEZ 1992 From: Konrad Blum Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 12:58:42 MEZ Subject: MF 2.7 fuer ST - wo? Lutz Birkhanh hat mir in einer PM mitgeteilt, dass sein MF 2.7 fuer ST "nach Stuttagrt" geschickt wurde. Wo kann ich es dort finden? (in soft/tex/machines/atari/.... ist es nicht so ohne weiteres zu entdecken!) Fuer Hinweise bin ich dankbar (auch PM) Konrad Blum ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Fri Jan 10 13:04:36 CET 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 13:04:36 CET Subject: Re: MF 2.7 fuer ST - wo? On Fri, 10 Jan 92 12:58:42 MEZ Konrad Blum said: > >Lutz Birkhanh hat mir in einer PM mitgeteilt, dass sein MF 2.7 fuer ST >"nach Stuttagrt" geschickt wurde. Ja, als Disketten. Und das Einspielen von Disketten dauert relativ lange, da jemand mehr oder weniger danebensitzen muss. Sorry, aber unsere (Wo)manpower ist einfach sehr begrenzt. ------------------------------------------------------------------------------ From Volker Fri Jan 10 13:32:01 MEZ 1992 From: "Volker A. Brandt" Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 13:32:01 MEZ Subject: Re: MF 2.7 fuer ST - wo? Konrad Blum sagte: >>Lutz Birkhanh hat mir in einer PM mitgeteilt, dass sein MF 2.7 fuer ST >>"nach Stuttagrt" geschickt wurde. Rainer Schoepf antwortete: >Ja, als Disketten. Und das Einspielen von Disketten dauert relativ lange, >da jemand mehr oder weniger danebensitzen muss. Und ich kann mich wieder nicht zurueckhalten: Das Atari-TeX von Christoph Strunk beinhaltet selbstverstaendlich auch MF 2.7 und ist seit Monaten per ftp in Koeln (und Stuttgart) verfuegbar. ---------------------------------------------------------------------------- Bitnet: UNM409@DBNRHRZ1 Volker A. Brandt UUCP: ...!unido!DBNRHRZ1.bitnet!unm409 Angewandte Mathematik Internet: volker@sfb256.iam.uni-bonn.de (Bonn, Germany) ------------------------------------------------------------------------------ From Friedrich Fri Jan 10 17:25:05 MET 1992 From: Friedrich Haubensak Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 17:25:05 MET Subject: Bugs (?) in LaTeX Hallo TeXniker, Da wohl eh' ein update zu den neuen LaTeX-Dateien kommt, ist es wohl noch nicht zu sp"at, auf einige (jedenfalls mir) wohlbekannte bugs oder zumindest Probleme in den LaTeX-Dateien hinzuweisen. 1. Problem mit dem Fu"snotenz"ahler, berichtet von J. Braams in comp.text.tex letzten Mai (oder so) \footnotemark sollte, analog zu \footnote, mpfn benutzen statt footnote: \def\footnotemark{\@ifnextchar[{\@xfootnotemark }{\stepcounter{footnote}\xdef\@thefnmark{\thempfn}\@footnotemark}} ++++ \def\@xfootnotemark[#1]{\begingroup \csname c@\@mpfn\endcsname #1\relax ++++ \xdef\@thefnmark{\thempfn}\endgroup \@footnotemark} ++++ 2. Problem in \@starttoc, berichtet von mir vor ca. 2 (!) Jahren in comp.text.tex (irgendwer wollte das damals auch an LL weiterleiten) Das \openout sollte \immediate sein. Ich sehe keinen Grund, da"s es nicht \immediate sein d"urfte (es wird eh erst nach dem \end{document} mit den \@writefile's aus den aux-files geschrieben), aber ich hatte mal einen Fall, wo es \immediate sein mu"ste: Kapitel"uberschriften waren auf einer eigenen Seite und die Verzeichnisse am Schlu"s der Arbeit - das f"uhrte dazu, da"s das normal verz"ogerte \openout f"ur das letzte Verzeichnis nie ge-\shipout-et (autsch) wurde, solange die entsprechende Verzeichnisdatei noch nicht existierte, die daraufhin von TeX auch nicht angelegt werden konnte... (TeX f"uhrte also in etwa folgende Befehle aus: Kapitel"uberschrift f"ur das Verzeichnis -- \newpage -- \input der Verzeichnisdatei: erfolglos, da noch nicht existent -- \openout f"ur die Verzeichnisdatei -- \clearpage vom \enddocument, wirkungslos, da nichts auf der aktuellen Liste steht, also kein \shipout, also (noch) kein \openout -- das aux-file wird eingelesen und das \@writefile auf die Verzeichnisdatei geht ins Leere (bzw. ins log-file)) \def\@starttoc#1{\begingroup \makeatletter \@input{\jobname.#1}\if@filesw \expandafter\newwrite\csname tf@#1\endcsname \immediate\openout \csname tf@#1\endcsname \jobname.#1\relax ++++++++++ \fi \global\@nobreakfalse \endgroup} 3. Der \topskip sollte in {art|rep|bk}1{0|1|2}.sty auf \ht\strutbox in \normalsize oder etwas mehr gesetzt werden. Auf jeden Fall sind die standardm"a"sigen 10pt f"ur den 12pt-style zuwenig -- das kann zu ``overfull vbox while output is active''-Fehlern f"uhren. (\ht\strutbox in \normalsize bei 12pt-style ist 10.15pt.) Und noch eine Anmerkung zu der enumiv-Geschichte: Wenn an einer Stelle im Kommentar von enumiv die Rede ist und an mehreren Stellen im Programm von enumi, wo liegt dann der (Schreib)fehler?!? Oder "ubersehe ich da etwas an tieferer (La)TeX-Weisheit? Nichtsdestoweingertrotz: Ein dickes Dankesch"on an Frank Mittelbach und Rainer Schoepf (und alle anderen Helfer) f"ur ihre Arbeit an LaTeX !! Sch"one Gr"u"se, Fritz -- Friedrich Haubensak hsk@infko.uni-koblenz.de | ...!uunet!mcsun!unido!infko!hsk | Science is true ! FB Informatik, Uni Koblenz, | Rheinau 3-4, D-5400 Koblenz, Germany | Don't be misled by facts. ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Fri Jan 10 17:47:03 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 17:47:03 +0100 Subject: Bugs (?) in LaTeX Friedrich Haubensak sc 1. Problem mit dem Fu"snotenz"ahler, berichtet von J. Braams in comp.text.tex letzten Mai (oder so) \footnotemark sollte, analog zu \footnote, mpfn benutzen statt footnote: Nein, denn so wie es sich verhaelt, ist es in Lamports Buch dokumentiert (wenn auch ziemlich versteckt). Und noch eine Anmerkung zu der enumiv-Geschichte: Wenn an einer Stelle im Kommentar von enumiv die Rede ist und an mehreren Stellen im Programm von enumi, wo liegt dann der (Schreib)fehler?!? Oder "ubersehe ich da etwas an tieferer (La)TeX-Weisheit? Der Schreibfehler war nicht das Problem; aber die Benutzung der enumerate Umgebung innerhalb von thebibliography ergab interessante Effekte bei der Numerierung. Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From Eberhard Fri Jan 10 18:14:41 +0100 1992 From: Eberhard Mattes Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 18:14:41 +0100 Subject: Re: Codepage mechanismus > Guter Punkt! Gibt es *irgendein* Rechnersystem, das Files mit solchen > Attributen unterst"utzt? OS/2. Da koennte man sich ein Extended Attribute namens CODEPAGE definieren, das dann 850, 437 oder was auch immer ist. Eberhard Mattes (mattes@azu.informatik.uni-stuttgart.de) ------------------------------------------------------------------------------ From BLACKY@DS0ITA51 Fri Jan 10 17:37:00 N 1992 From: BLACKY@DS0ITA51 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 17:37:00 N Subject: ispell Hallo Freunde, vor kurzem war eine kurze Diskussion ueber ispell (der spellchecker, fuer den es auch eine sinnvolle Anpassung fuer deutsche Texte gibt). Meine Fragen: 1) hat das jemand schon unter Ultrix erfolgreich installiert? 2) Wo kriegt man die deutsche Wortliste her (die Adresse in Oldenburg gibt fuer mich nichts her, zumindest nicht im angegebenen /tmp-Dir. Herzlichen Dank fuer jegliche Meldung (ueber Liste oder direkt) Wolfgang Schwarz Inst.f.Theoret. u. Angewandte Physik Uni Stuttgart BLACKY@DS0ITA51 oder blacky@usha.physik.uni-stuttgart.de ------------------------------------------------------------------------------ From mahilata Fri Jan 10 20:24:01 CET 1992 From: mahilata Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Fri, 10 Jan 92 20:24:01 CET mir hat das hollaendische babel sehr gut gefallen. wie vertraegt sich das neue latex.Dec91 damit? ------------------------------------------------------------------------------ From tobias Sat Jan 11 11:52:00 LCL 1992 From: tobias b koehler 0721-23218 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Sat, 11 Jan 92 11:52:00 LCL Subject: METAFONT und EGA Hallo zusammen, ich benutze METAFONT 2.0 (aus dem emTeX Paket) auf einem Rechner mit EGA-Grafik. Obwohl ich das Programm mit /ge aufrufe, erreiche ich nur eine Aufl"osung von 640*200 Punkten (statt 640*350), so dass Zeichen verzerrt angezeigt werden und z T nicht mehr auf den Bildschirm passen. Liegt das an meiner Grafikkarte, habe ich was falsch gemacht oder habe ich eine veraltete METAFONT-Version? Wenn ja, wo kann ich neuere Versionen herkriegen? Vielen Dank und mit TeXnischen Gr"u"sen Tobias B. K"ohler ukjp@dkauni2.bitnet ukjp@ibm3090.rz.uni-karlsruhe.de ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Mon Jan 13 10:32:13 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 10:32:13 +0100 Klaus Thull fragt: mir hat das hollaendische babel sehr gut gefallen. wie vertraegt sich das neue latex.Dec91 damit? Es geht. ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Mon Jan 13 15:36:01 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 15:36:01 +0100 Subject: LaTeX-Styles + newcommand Christian Cenker dixit: In der TeX Tagung an der Wiener TU war davon die Rede, dass zum Schreiben von Style Files \newcommand statt \def verwendet werden soll (wegen Kompatibilitaet zu LaTeX 3.x). Nun sehe ich aber, dass sich niemand daran haelt -- oder habe ich das damals falsch verstanden ? Der Vorteil der Benutzung von \newcommand liegt in den zahlreichen Checks, die es macht; der Nachteil ist, dass es nicht so allgemein ist. Folgerung: wenn man die Allgemeinheit nicht braucht, benutze man besser \newcommand. Dass es trotzdem nicht gemacht wird....nicht mal die Benutzer machen es. Wer \def und \let in seinen LaTeX-Dokumenten benutzt, darf sich ueber seltsames Verhalten nicht wundern. Gibt's mit \newcommand eine schoene Loesung Options [] zu definieren a la \def\xyz[#1]#2 ? Nein. Siehe oben. Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From Christian Mon Jan 13 15:18:56 MEZ 1992 From: Christian Cenker Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 15:18:56 MEZ Subject: LaTeX und Punkte Da LaTeX Punkte als Satzende erkennt, kommt es zu einer Verbreiterung des Zwischenraumes. Um dies zu verhindern, gibt's @ . Da Grossbuchstaben automatisch nicht als am Satzende stehend angenommen werden, also kein Zusatzzwischenraum eingefuegt wird, wenn steht 'A. Musterfrau', dachte ich mir, es waere schoen, wenn dieses auch fuer Zahlen eingebaut wuerde. Gibts eine Moeglichkeit das z.B. '13. Jahrhundert' im Fliesstext so wie 'A. X' behandelt wird ? -Christian ----------------------------------------------------------------------- University of Vienna A4422DAJ@AWIUNI11.BITNET Department of Statistics A4422DAJ@VM.UNIVIE.AC.AT Universitaetsstrasse 5/9 A-1010 Vienna / Wien TEL: ++43-1-40407-222 Austria FAX: ++43-1-40407-88 ---------------------------------------------------------------------- alternative addresses: A8131GAG@AWIUNI11.BITNET A8131GAG@VM.UNIVIE.AC.AT CENKER@ATLAS.SMC.UNIVIE.AC.AT (PrimOS) CENKER@CIRCE.SMC.UNIVIE.AC.AT (Sun3) CENKER@TYCHE.MAT.UNIVIE.AC.AT (Sparc IPC) CENKER@APAP2.PAP.UNIVIE.AC.AT (VAX VMS) ------------------------------------------------------------------------------ From Christian Mon Jan 13 15:23:43 MEZ 1992 From: Christian Cenker Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 15:23:43 MEZ Subject: LaTeX-Styles + newcommand In der TeX Tagung an der Wiener TU war davon die Rede, dass zum Schreiben von Style Files newcommand statt def verwendet werden soll (wegen Kompatibilitaet zu LaTeX 3.x). Nun sehe ich aber, dass sich niemand daran haelt -- oder habe ich das damals falsch verstanden ? Gibt's mit newcommand eine schoene Loesung Options [] zu definieren a la defxyz[#1]#2 ? - Christian ----------------------------------------------------------------------- University of Vienna A4422DAJ@AWIUNI11.BITNET Department of Statistics A4422DAJ@VM.UNIVIE.AC.AT Universitaetsstrasse 5/9 A-1010 Vienna / Wien TEL: ++43-1-40407-222 Austria FAX: ++43-1-40407-88 ---------------------------------------------------------------------- alternative addresses: A8131GAG@AWIUNI11.BITNET A8131GAG@VM.UNIVIE.AC.AT CENKER@ATLAS.SMC.UNIVIE.AC.AT (PrimOS) CENKER@CIRCE.SMC.UNIVIE.AC.AT (Sun3) CENKER@TYCHE.MAT.UNIVIE.AC.AT (Sparc IPC) CENKER@APAP2.PAP.UNIVIE.AC.AT (VAX VMS) ------------------------------------------------------------------------------ From J%org Mon Jan 13 15:36:48 CET 1992 From: J%org Knappen Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 15:36:48 CET Subject: Re: LaTeX und Punkte Ja, es gibt: 13.~Jahrhundert % ist sicher die beste L"osung, da ein Zeilenumbruch nach % 13. unerw"unscht ist \@. % sollte auch nach Ziffern funktionieren (nicht ausprobiert) \frenchspacing % In der Pr"aambel einschalten. Hat den Effekt, da"s es % keine l"angeren Abst"ande nach Punkten mehr gibt, was % wohl der g"angigen Praxis in der deutschen Typografie % entspricht J"org Knappen ------------------------------------------------------------------------------ From Bernd Mon Jan 13 16:59:04 +0100 1992 From: Bernd Raichle Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 16:59:04 +0100 Subject: Re: LaTeX und Punkte J"org Knappen schreibt: > \frenchspacing % In der Pr"aambel einschalten. Hat den Effekt, da"s es > % keine l"angeren Abst"ande nach Punkten mehr gibt, was > % wohl der g"angigen Praxis in der deutschen Typografie > % entspricht dies wird auch in der naechsten german.sty-Version enthalten sein. (Neben den drei von Joerg genannten Moeglichkeiten, koennte man auch noch den \sfcode der Ziffern auf 999 setzen.) -bernd ------------------------------------------------------------------------------ From mahilata Mon Jan 13 17:51:08 CET 1992 From: mahilata Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 17:51:08 CET Subject: Re: LaTeX und Punkte 13.~Jahrhundert ------------------------------------------------------------------------------ From YANNIS@FRCITL81 Mon Jan 13 18:51:31 +0100 1992 From: YANNIS@FRCITL81 Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 18:51:31 +0100 Subject: Reply to Re: LaTeX und Punkte > >13.~Jahrhundert > Hexenjagd, dunkle Zeiten (wie jetzt?) ------------------------------------------------------------------------------ From Frank Mon Jan 13 21:28:58 CET 1992 From: Frank Mittelbach Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 21:28:58 CET Subject: Re: LaTeX und Punkte > Da LaTeX Punkte als Satzende erkennt, kommt es zu einer Verbreiterung > des Zwischenraumes. Um dies zu verhindern, gibt's :@ . Das stimmt so nicht, \@ ist dazu da, einen Punkt nach einem Gro"sbuchstaben als Satzende zu markieren, d.h. Alfred der II\@. Siehe LL book Seite 14. Genauer gilt aber: \@. (Satzende) .\@ (kein Satzende) > Gibts eine Moeglichkeit das z.B. '13. Jahrhundert' im Fliesstext > so wie 'A. X' behandelt wird ? > Man kann erreichen, da"s die Ziffern wie Gro"sbuchstaben behandelt werden, indem man \sfcode`\0=999 \sfcode`\1=999 usw definiert, dann erzeugt allerdings eine Zahl eben kein Satzende und man mu"s dementsprechend h"aufig \@ verwenden. Genaueres siehe TeXbook Seite 76\@. (ebenda:-) Man sollte wirklich "uberlegen, ob man im deutschen Sprachraum nicht \frenchspacing default macht, d.h. etwa in german.sty aufnimmt? Frank Mittelbach ------------------------------------------------------------------------------ From Frank Mon Jan 13 21:34:24 CET 1992 From: Frank Mittelbach Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 21:34:24 CET Subject: Re: LaTeX3 + newcommand etc Subj: LaTeX-Styles + newcommand > In der TeX Tagung an der Wiener TU war davon die Rede, > dass zum Schreiben von Style Files :newcommand statt :def > verwendet werden soll (wegen Kompatibilitaet zu LaTeX 3.x). > Nun sehe ich aber, dass sich niemand daran haelt -- oder habe ich > das damals falsch verstanden ? Zur Kompatibilit"at mit LaTeX3: eine der Hauptaufgaben die sich uns stellt ist es ein Style Designer Interface zu entwickeln, das es erm"oglicht relativ leicht ein neues Layout zu entwickeln bzw. ein existierendes abzu"andern. Da LaTeX209 in diesem Punkt leider nicht viel her gibt hei"st das im Klartext, es wird *keine* Kompatibilit"at auf dem documentstyle Sektor geben, oder mit anderen Worten, Style Files f"ur LaTeX209 m"ussen f"ur LaTeX3 neu geschrieben werden. Unser Ziel ist es allerdings dabei die Erzeugung von Document Styles so zu vereinfachen, da"s dies kein un"uberwindliches Problem wird. Und nat"urlich wird es Standard Styles geben und auch viel mehr als bisher. *************************** Viel wichtiger allerdings ist es, da"s man sich als Benutzer von LaTeX209 daran h"alt mit LaTeX Mitteln, d.h. \newcommand, \setlength usw zu arbeiten. *************************** Wer \topmargin=-.5in in seinen Dokumenten verwendet der mu"s damit rechnen, da"s er sein Dokument erst anpassen mu"s bevor es wieder und LaTeX3 laufen wird, bei \setlength{\topmargin}{-0.5in} kann er/sie davon ausgehen, da"s (fast, wir wollten heute ja nicht an Wunder glauben) alles direkt funtioniert, bzw. nach einer automatischen Konvertierung der 2.09 Source. Ich gehe mal davon aus, da"s eine automatische Konvertung n"otig werden k"onnte, das entsprechende Programm werden wir dann mitliefern (wahrscheinlich in TeX implementiert, damit es auch wirklich "uberall l"auft) aber der Erfolg h"angt dann nat"urlich davon ab, ob die alten Konstrukte erkannt werden k"onnen. Ganz nebenbei helfen diese Kommandos auch bei der Fehlererkennung, wer's nicht glaubt sollte mal \def\or{OR} anstelle vone \newcommand{\or}{OR} in einem l"angeren Dokument ausprobieren. > Gibt's mit :newcommand eine schoene Loesung Options [] zu > definieren a la :def:xyz[#1]#2 ? Leider nein, das ist ein sch"ones Beispiel f"ur das fehlende Stylefyle Interface. Gru"s Frank Mittelbach LaTeX3 Projekt ------------------------------------------------------------------------------ From Marion Mon Jan 13 22:52:46 CET 1992 From: Marion Neubauer Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Mon, 13 Jan 92 22:52:46 CET Subject: Schreiben von Transkripten Mit ist letzte Woche die Frage gestellt worden, ob und wie man Transkripte (das sind bei uns Niederschriften von Tonbandprotokollen) mit TeX setzen kann. Momentan werden die Texte in WORD erfasst, man koennte, wie man am folgenden Beispiel sieht, auch einen Editor nehmen. Beispiel fuer ein Transkipt: A: Also isch sag jetzt mal was. Ja also, B: Ach nee. A: Isch mein, hm *2*, ja was wollt ich denn, ach B: (LACHEN) ei ja usw. Der wesentliche Punkt ist die Positionierung der Worte in Partitur- schreibweise. Der rechte Rand ist flatternd und der Zeilenumbruch wird dann gemacht, wenn die Zeile "voll" ist. (Probleme gibt's spaeter, wenn beim nochmaligen hoeren noch ein laengeres Wort eingefuegt werden muss). Nach einigem Diskutieren mit verschiedenen Leuten und ein paar Tests bin ich zu der Ueberzeugung gekommen, dass man solche Transkripte nur mit einem nicht-proportional Font setzen kann. Die Positionierung kann man durch eine Art verbatim-Umgebung erreichen, die auch die diversen Sonderzeichen (z.B. #) identisch ausgibt. Die uebliche Frage: Hat schon mal jemand etwas in dieser Richtung gemacht oder gibt es Ideen, wie man eventuell doch einen Proportionalfont verwenden kann? Vielen Dank im voraus an alle, die sich die Muehe machen zu antworten. Mit freundlichen Gruessen Marion Neubauer ------------------------------------------------------------------------------ From brosig@GMDZI.GMD.DE Tue Jan 14 09:27:25 +0100 1992 From: brosig@GMDZI.GMD.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 09:27:25 +0100 Subject: Re: LaTeX und Punkte /* In your message "Re: LaTeX und Punkte" you (Bernd Raichle) wrote: * J"org Knappen schreibt: * * > \frenchspacing % In der Pr"aambel einschalten. Hat den Effekt, da"s es * > % keine l"angeren Abst"ande nach Punkten mehr gibt, was * > % wohl der g"angigen Praxis in der deutschen Typografie * > % entspricht * * dies wird auch in der naechsten german.sty-Version enthalten sein. * . * -bernd */ Hallo, wie w"are es auch mit \def\seeterm{siehe} ???? Ich hatte jenes schon einmal Hubert Partl vorgeschlagen (ebenso wie \frenchspacing), aber er schrieb, \frenchspacing w"are Ansichtssache (seine eben nicht) und solche Sachen wie \seeterm m"u"sten in den Styles geregelt werden. Wie denkst Du dar"uber? F"ur mich ist das kein Problem, \seeterm wird in meinem deutschen IniTeX File gesetzt und gut. Bis denn, Andreas -- +-----------------------------+---------------------+-------------------------+ ! A n d r e a s B r o s i g ! brosig@gmdzi.gmd.de ! "Hasta la vista, baby." ! +-----------------------------+---------------------+-------------------------+ ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Tue Jan 14 10:06:17 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 10:06:17 +0100 Subject: LaTeX und Punkte brosig%GMDZI.GMD.DE@vm.gmd.de fragt: wie w"are es auch mit \def\seeterm{siehe} Versteh ich nicht. Ist doch schon seit ewigen Zeiten drin??!! Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Tue Jan 14 10:07:54 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 10:07:54 +0100 Subject: Schreiben von Transkripten Marion Neubauer fragt: Mit ist letzte Woche die Frage gestellt worden, ob und wie man Transkripte (das sind bei uns Niederschriften von Tonbandprotokollen) mit TeX setzen kann. Momentan werden die Texte in WORD erfasst, man koennte, wie man am folgenden Beispiel sieht, auch einen Editor nehmen. Beispiel fuer ein Transkipt: A: Also isch sag jetzt mal was. Ja also, B: Ach nee. A: Isch mein, hm *2*, ja was wollt ich denn, ach B: (LACHEN) ei ja usw. Der wesentliche Punkt ist die Positionierung der Worte in Partitur- schreibweise. Der rechte Rand ist flatternd und der Zeilenumbruch wird dann gemacht, wenn die Zeile "voll" ist. (Probleme gibt's spaeter, wenn beim nochmaligen hoeren noch ein laengeres Wort eingefuegt werden muss). Wie waer's mit der tabbing Umgebung? Rainer Schoepf Konrad-Zuse-Zentrum ,,Ich mag es nicht, wenn fuer Informationstechnik Berlin sich die Dinge so frueh Heilbronner Strasse 10 am Morgen schon so D-1000 Berlin 31 dynamisch entwickeln!'' Federal Republic of Germany or ------------------------------------------------------------------------------ From brosig@GMDZI.GMD.DE Tue Jan 14 10:58:21 +0100 1992 From: brosig@GMDZI.GMD.DE Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 10:58:21 +0100 Subject: Re: LaTeX und Punkte /* In your message "LaTeX und Punkte" you (Rainer Schoepf) wrote: * brosig%GMDZI.GMD.DE@vm.gmd.de fragt: * * wie w"are es auch mit * * \def\seeterm{siehe} * * Versteh ich nicht. Ist doch schon seit ewigen Zeiten drin??!! */ Ich auch nicht (mehr :-)! Vielleicht sollte ich 'mal wieder mein uploads-Verzeichnis aufr"aumen! Nothing for ungood, A. Brosig PS: Einer mehr, der "uber das 'Reply to the author' (aber eben nicht der Bernd Raichle, sondern TeX-D-L) gestolpert ist. -- +-----------------------------+---------------------+-------------------------+ ! A n d r e a s B r o s i g ! brosig@gmdzi.gmd.de ! "Hasta la vista, baby." ! +-----------------------------+---------------------+-------------------------+ ------------------------------------------------------------------------------ From Rainer Tue Jan 14 10:58:26 +0100 1992 From: Rainer Schoepf Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 10:58:26 +0100 Subject: Schreiben von Transkripten Marion Neubauer schreibt weiter: Rainer schreibt: >Wie waer's mit der tabbing Umgebung? > Ich habe offensichtlich nicht alles gesagt, was mir bei meinem Problem Kopfzerbrechen bereitet. Bei der tabbing-Umgebung kann man nur von oben nach unten positionieren. In dem Beispiel muss aber das "Ja also" nach dem "Ach nee." in der Zeile oben drueber stehen. Da die Eingabe von Tonbandprotokollen aus erfolgt, duerfen nicht zuviele zusaetzliche Kommandos bei der Eingabe notwendig sein. Aber das ist doch genau das, was tabbing macht! Das einzige Problem ist, dass tabbing nicht automatisch umbricht. Inwieweit das ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen. > Beispiel fuer ein Transkipt: > > A: Also isch sag jetzt mal was. Ja also, > B: Ach nee. > \begin{tabbing} A: \= Also isch sag jetzt mal was. \= Ach nee. \= Ja also, \kill \\ A: \> Also isch sag jetzt mal was. \> \> Ja also, \\ B: \> \> Ach nee. \end{tabbing} Rainer ------------------------------------------------------------------------------ From Marion Tue Jan 14 10:29:45 CET 1992 From: Marion Neubauer Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 10:29:45 CET Subject: Re: Schreiben von Transkripten Rainer schreibt: >Wie waer's mit der tabbing Umgebung? > Ich habe offensichtlich nicht alles gesagt, was mir bei meinem Problem Kopfzerbrechen bereitet. Bei der tabbing-Umgebung kann man nur von oben nach unten positionieren. In dem Beispiel muss aber das "Ja also" nach dem "Ach nee." in der Zeile oben drueber stehen. Da die Eingabe von Tonbandprotokollen aus erfolgt, duerfen nicht zuviele zusaetzliche Kommandos bei der Eingabe notwendig sein. > Beispiel fuer ein Transkipt: > > A: Also isch sag jetzt mal was. Ja also, > B: Ach nee. > Ein Vorschlag von Joachim Lammarsch war mit phantom zu arbeiten, was man sicherlich per Kommando fuer obiges Beispiel gut realisieren kann. Beim naechsten Beispiel, wenn 2 Leute gleichzeitig sprechen, geht das aber auch schon nicht mehr. (Zumindest sehe ich nicht wie es gehen koennte.) > > A: Isch mein, hm *2*, ja was wollt ich denn, ach > B: (LACHEN) ei ja > Marion Neubauer ------------------------------------------------------------------------------ From Mike Tue Jan 14 11:23:55 MEZ 1992 From: Mike Dowling Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 11:23:55 MEZ Subject: Europaeschen Mathe-Styles Trozt die Reader fuellenden Diskussionen ueber eupaeschen Mathe-Styles, glaube ich nicht daran. Ich habe in mein eigenen Bueche gekuckt und stellte fest, dass senkrechten oder schraegen Integralzeichen nicht besonders national bezogen sind. Ich kann nur Englisch, Franzoesisch und Deutsch verstehen und deshalb habe ich nur Buecher die in diesen drei Sprachen geschrieben sind. Immerhin, habe ich deutsche und franzoesischen Buecher mit schraegen Integralzeichen und englischen und amerikanischen Buecher mit senkrechten Integralzeichen. Ich meine , dass es eine staerteren Korrelation mit dem Jahr des erscheinens gibt als mit dem Lande. Es waere vermutlich heute sehr schwer zu sagen was z.B. eine deutsche Stil waere. Gibt es ueberhaupt ein Verlag der Mathe Texten auf Deutsch richtig setzt? Ich kenne keinen. Mike Dowling ------------------------------------------------------------------------------ From Eberhard Tue Jan 14 12:29:30 +0100 1992 From: Eberhard Mattes Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 12:29:30 +0100 Subject: Re: Codepage mechanismus Konrad Neuwirth schreibt: > und dann mit einem kleinen konvertierungsprogramm die umlaute > umsetzen (die makros dafuer sind im editor). Was man nachher verwendet, > ist ja wohl egal (ob die ^^ea notation, oder was anderes). Ist nicht ganz so einfach. Was ist mit \verb!^^e4 = "a! zu machen (fuer das "a hat man sich das passende Einzelzeichen zu denken)? \verb sollte ^^e4 als die vier Zeichen ^^e4 ausgeben, das Einzelzeichen "a als das Einzelzeichen "a (bei geeigneten Fonts). Da hat man mit einem Konverter keine Chance, falls man kein Spezial-\verb verwendet, das irgendeine Escape-Moeglichkeit besitzt, was aber wieder die Eingabe komplizierter machen wuerde. Es kommt oefters vor, dass man einen Text einfach 1:1 in ein TeX-Dokument kopieren moechte. Und das geht (mit Umlauten etc.) nur, wenn TeX selbst per xord/xchr die Umsetzung vornimmt. Wenn man ein Escape-Zeichen im verbatim-Environment vorsieht, bekommt man Probleme mit dem Escape-Zeichen statt mit den Umlauten. Es gibt noch einige andere Faelle, wo Aenderung von xord/xchr noetig ist; ich habe aber auch schon genug ueber dieses Thema gestritten. Fuer die emTeX-Benutzer habe ich hinten xxencoded eine Konvertierungstabelle von Codepage 850 nach DC/EC angehaengt. Durch maketcp jagen, neue FMT-Datei machen, fertig. Eberhard Mattes (mattes@azu.informatik.uni-stuttgart.de) begin 666 850_ec.mtc h7Eo87G+sBH-TNKAiPLFX1EcZ1EdSLXUk63tSMnQU60+Z63lX62AB0ZtSC12U hLZtaMm+U60IUL07p1EdSLXUm63tSNHYU60+Z63kbNEo8LZssAm-SLaIm60+U h7G-QLa2B0ZtSC1EULZtZB0+U60IUL07V1EdSLXUp63tSNH+U60+Z63lUMEo8 hLZssBW-SLaIp60+U7G-QMK3vTEo8LZssBm-SLaIr60+U7G-QMm-X1EdSLXUs h63tSNK2U60+Z63lSNEo8LZssCG-SLaJW60+U7G-Q6aIB0ZtSC42ULZtZC0+U h60IUL4-Z1EdSLXVW63tSNKMU60+Z63kWL4ZvTEo8LZssMm-SLaJZ60+U7G-Q hLZldSroB0ZtSC4EULZtZMm+U60IUL4-QOLhx1EdSLXVZ63tSMnEU60+Z63kW hEEo8LZssNW-SLaAp60+U7G-QEI3vTEo8LZstA0-SLaAt60+U7G-Q7oIB0ZtS hCH2ULZtZBW+U60IUL43ZSroB0ZtSCH6ULZtXBW+U60IUL233SroB0ZtSCHAU hLZtaB0+U60IUL3tj1EdSLXYo63tSNXMU60+Z63kWPko8LZstBG-SLaMm60+U h7G-QM4wB0ZtSCHMULZtaMW+U60IUL3tp1EdSLXYr63tSNXYU60+Z63lUREo8 hLZstC0-SLa6s60+U7G-Q6bYB0ZtSCHYULZtYBW+U60IUL07D1EdSLXZV63tS hN4AU60+Z63kWJEo8LZstMW-SLaMs60+U7G-QPrhx1EdSLXZX63tSMaMU60+Z h63lkPrJiN5BvTEo8LZstN0-SLaEs60+U7G-QHrhx1EdSLa2k63tSNH2U60+Z h63kbMEo8LZtVAG-SLaJY60+U7G-Q7pldSroB0ZtSMH6ULZtaAm+U60IUL0Rj h1EdSLa2n63tSNa2U60+Z63kbREo8LZtVB0-SLaMl60+U7G-QTasB0ZtSMHIU hLZtYAG+U60IUL5tC1EdSLa2q60+U60+U60oy63lW642B0ZtSMHQU60+U60+U h9HsUL46UPko8LZtVC0-SLa7Z60+U7G+zM+o8LZtVN0-SLa7Y60+U7G+VM+o8 hLZtVNG-SLX2n60+U7G+YL5BXQaZkR5BoSKlZL4lg7+o8LZtVNW-SLX2o60+U h7G+YL5BXQaZkR5BoSKlZL4Rb7+o8LZtWBG-SLaAl60+U7G-Q7o2B0ZtSMXMU hLZtXAW+U60IUL3t-1EdSLa6r63tSMn+U60+Z63lUEEo8LZtWC0+U60+U60+h hDW-QMqxkSL7dNqVoSroB0ZtSMaEU60+U60+U9HsUL4lZMLNZRapjN4JQO47j hS5hQQapQQalVQ0xXTEo8LZtXBW-SLaIn60+U7G-QTa2B0ZtSMnQULZtXAm+U h60IUL5t-1EdSLaEk63tSNX+U60+Z64JoO+o8LZtYAG-SLaEk60+U7G-3R4UB h0ZtSN16ULZtXMG+U60IUL3t31EdSLaEn63tSMq6U60+Z63kWFEo8LZtYB0-S hLaAs60+U7G-QM2IB0ZtSN1MULZtXN0+U60IUL0R71EdSLaEr63tSMqIU60+Z h63lSGEo8LZtYC0-SLaBa60+U7G-Q6YYB0ZtSN4IULZtXMm+U60IUL4-71EdS hLaIk63tSN1AU60+Z63kbHko8LZtZAG-SLaNa60+U7G-QQrBvTEo8LZtZAW-S hLaEo60+U7G-QLYwB0ZtSNHAULZtYAW+U60IUL4-D1EdSLaIo63tSNXIU60+Z h63lyPko8LZtZBG-SLaEp60+U7G-QTYwB0ZtSNHQULZtaNG+U60IUR4VjQasB h0ZtSNHUULZtYNG+U60IUJ4VjQasB0ZtSNHYULZtYMG+U60IUL0RJ1EdSLaJV h63tSN46U60+Z63lSJEo8LZtZMW-SLaEt60+U7G-QM3IB0ZtSNKAULZtaN0+U h60IUL0Rt1EdSLaJY63tSN4EU60+Z63kbKEo8LZtaB0+U60+U60+hDW-QI5hx K1EdSLaMp63tSCKMU60+Z63lHSroB0Zkb + end ------------------------------------------------------------------------------ From Volker Tue Jan 14 12:19:43 Z 1992 From: Volker Dobler Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 12:19:43 Z Subject: Text in thebibliography Halle TeXnikerinnen und TeXniker, ich habe gestern versucht, in die thebibliography-Umgebung einen "normalen" Text zu schreiben. Mein Wunsch waere folgende Ausgabe: LITERATUR eigene Literatur [1] item 1 [2] item 2 ... Fremdliteratur [1] item 1 [2] item 2 ... Das durchnummerieren ist ja nicht das Problem, doch wie bekomme ich die beiden Woerter "eigene Literatur" und "Fremdliteraturi" in die Umgebung. Das Wort "LITERATUR" soll jedoch nur einmal ganz am Anfang stehen. Wenn ich eine \mbox-Umgebung einfuege, erhalte ich ein missing item und er setzt die nachfolgenden items als normalen Text. Weiss jemand, wie man das "elegant" (d.h. ohne eine sty-File Aenderung) geloest bekommt? Vielen Dank, Volker Volker Dobler; Universitaet Karlsruhe (TH); Germany ,-------------------- E-mail: ul1f@hp850.rz.uni-karlsruhe.de oder | I don't like chaos, ul1f@dkauni2.bitnet | but chaos likes me. ------------------------------------------------------------------------------ From Peter Tue Jan 14 12:37:06 MEZ 1992 From: Peter Schmitt Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 12:37:06 MEZ Subject: Re: Schreiben von Transkripten On Tue, 14 Jan 92 10:58:26 +0100 Rainer Schoepf said: > drueber stehen. Da die Eingabe von Tonbandprotokollen aus erfolgt, > duerfen nicht zuviele zusaetzliche Kommandos bei der Eingabe > notwendig sein. > [..] >\begin{tabbing} >A: \= Also isch sag jetzt mal was. \= Ach nee. \= Ja also, \kill \\ >A: \> Also isch sag jetzt mal was. \> \> Ja also, \\ >B: \> \> Ach nee. >\end{tabbing} > Aber diese Eingabe ist doch relative aufwendig, oder? (Es muss ja praktisch alles zweimal geschrieben werden) Vielleicht sollte man einmal erfahren, wie die erwuenschte _Eingabe_ ausschauen soll! Peter Schmitt a8131dal@awiuni11.bitnet schmitt@awirap.bitnet ----------------------------------------------------------------------------- Institute of Mathematics Strudlhofgasse 4 University of Vienna A-1090 Wien Austria ------------------------------------------------------------------------------ From Ulrik Tue Jan 14 12:38:42 CET 1992 From: Ulrik Vieth Reply-To: German TeX Users Communication List Sender: German TeX Users Communication List Date: Tue, 14 Jan 92 12:38:42 CET Subject: Re: Europaeschen Mathe-Styles Hallo, auch ich habe vor einiger Zeit mal meine Physik- und Mathematik- B}cher durchgesehen. Es ist wirklich erstaunlich, welche Vielfalt von Kombinationen dabei auftritt. Trotzdem kenne ich ein Buch, da"s sich an die meisten hier diskutierten stilistischen Feinheiten h"alt (Integrale gerade, d bei Integration und Ableitung gerade, e, i, pi gerade, gro"se griechische Buchstaben in italics, aber Delta-Operator in roman). Es ist: Bronstein: Taschenbuch der Mathematik, Verlag Harri Deutsch. Allerdings werden hier Vektoren und Matrizen sowie Vektorr"aume in boldface statt boldmath gesetzt. Vermutlich gab es das nicht. F"ur einen deutschen Mathematikstil in TeX halte ich eigentlich nur noch eine Makro-Sammlung f"ur sinnvoll, der die Umschaltung aller angesprochenen Dinge (in beliebiger Kombination) erm"oglicht bzw. vereinfacht. Mit TeXnischen Gr"u"sen, Ulrik Vieth. -------------------------------------------